Donnerstag, 2. Februar 2012

Kurzkritik: "Stichtag"

Unkreatives, stinkendes Filmchen, das weder durch Witz noch Verstand überzeugen kann und sich mit arroganter Leichtfüßigkeit auf dem Erfolg von „Hangover“ gemütlich, aber immerhin konsequent ausruht. Beschränkter, dämlicher und langweiliger kann Humor nicht sein, die Schienen der Peinlichkeit werden mit Blödelkasper Galifianakis, der entweder flachen Müll erzählt oder sein nacktes Hinterteil auffährt, zur Genüge ausgereizt, sodass kein Zweifel mehr daran besteht, dass „Stichtag“ zweifellos ins heutige Humorbild passt, welches weder Stil, Charme oder Niveau kennt, das ist schade, aber nicht erst seit gestern bekennender Standard der Film- und Fernsehwelt. Lieber einmal mehr sollte man dem vielfach erhabeneren „Ein Ticket für Zwei“ verfallen, ein Werk, das Feinfühligkeit, schauspielerische Klasse und prächtigen Witz  in einem Bild vereint, das Todd Phillips und Gesellen nicht fähig sind in Würde und Achtung neu aufzulegen. 


3 / 10

Autor: Iso 

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