Donnerstag, 29. September 2016

Bradbury trifft auf Disney - Kritik: Das Böse kommt auf leisen Sohlen (1983)


Es kommt darauf an, aus welcher Perspektive man die von Disney produzierte Verfilmung von Ray Bradburys gleichnamigen Roman betrachtet. Vorerst sei aber festgehalten, dass es sich bei diesem Werk um einen geradezu altmodischen Film eines alten Regisseurs (Jack Clayton, der seinen größten künstlerischen Erfolg mit »The Innocents« in den fünfziger Jahren feierte; einem Film, der ihn durchaus als Regisseur dieses Films prädestinierte) handelt. Clayton kreiert hier ein kleines Universum, das durch ein Voice-Over eingeleitet wird. Der Film zentriert sich auf eine Kleinstadt, die aber nur sehr grob dargestellt wird, vornehmlich durch ihre »Main Street«, welche den Verbindungsort für die meisten Schauplätze des Films darstellt. Der Film beginnt harmonisch, führt gemächlich, aber liebenswert in diese Welt ein, die vermutlich in den dreißiger Jahren angesiedelt ist. Es herrschen Leichtigkeit und Naivität am Anfang dieses Films. Es ist dabei auch ein Film, den man von seinem Beginn an eine sanft-nostalgische Künstlichkeit in seiner gesamten Studiokulisse attestieren kann. Das mag antiquiert sein, aber es ist gerade dieses Antiquierte, was dem Film heute so eine wunderbar gestrige Schönheit und Behutsamkeit verleiht.


Im Zentrum des Films stehen zwei gegensätzliche Jungen, zwei Freunde, Will Halloway und Jim Nightshade (mit zwei Darstellern besetzt, die gerade in Relation zu der Vorlage doch etwas sehr jung erscheinen mögen). Als ein Jahrmarkt eines Oktobertages in die Stadt kommt, verkünden die Wolken bereits Unheil. Der Karneval unter der Leitung des sinisteren Mr. Dark (Jonathan Pryce), eines illustrierten Mannes, verspricht den Bewohnern der Kleinstadt die Erfüllung ihrer Wünsche und Sehnsüchte, stürzt sie aber in ihr Unglück. Seine Vorlage kürzt der Film, dessen Drehbuch Bradbury selbst verfasste, dabei geradezu drastisch und strafft sie, um die wesentlichen Punkte der Geschichte anzusprechen. Folglich kann der Film, der trotz einer bedachtsamen Inszenierung seitens Clayton gehetzt wirkt, diese nicht richtig ausfüllen. Der Film wirkt in seiner Verknappung (jeder, der den Roman gelesen hat, dürfte außerdem rasch auf die Idee kommen, dass der Film vor seiner Veröffentlichung scheinbar mehrere Schnittversionen hinter sich gebracht haben muss, da er in narrativer Hinsicht oft einige fragliche Sprünge vollzieht und das Ende in dieser Hinsicht schlichtweg als komplett diffus zu bezeichnen ist) oft auch ruckartig, wenn nicht sogar plump. Natürlich muss man dem Film auch zugestehen, dass er andere Wege beschreiten will, weil er sich nicht nur (anders als die Vorlage) auf die Dreiecksbeziehung von Jim, Will und dessen Vater fokussiert, sondern vielmehr an einem kleinen Sammelsurium von Kleinstadtbewohnern interessiert ist, die in die Fänge des unheimlichen Jahrmarktes geraten. Diese Figuren hält der Film aber auch so knapp wie möglich, hat überhaupt keine Zeit sich näher mit ihnen zu beschäftigen, mag er auch kurz in ihre Perspektive wechseln.


So bleiben diese vielen Figuren vom Barbesitzer bis hin zur Lehrerin eher Stichwortgeber. Der Film findet demnach kaum Zeit sich auf seine Protagonisten einzulassen, was teilweise sogar seine Protagonisten trifft, bei denen der Film aber noch bemüht ist ihnen in einzelnen Momenten eine tiefere Facette zu geben (exemplarisch kann hierfür der Moment dienen, in der Will und sein Vater in der Nacht vor dem Haus sitzen und über das Altern sprechen; eine Szene, die Intimität vermitteln soll, weil Clayton sie in Nahaufnahmen von den Gesichtern der Darsteller auflöst). Der Film muss demnach vieles über Bilder vereinfacht erklären, wo der Roman in Hinsicht dieser Figuren oft vage blieb. Als Verfilmung des Romanes muss der holperig erzählte Film demnach auch als Enttäuschung bezeichnet werden. Zum einem insbesondere, weil dieses Werk als Kinderfilm von Disney konzipiert wurde. Zwar zeigt der Film zeitweise eine Lust am Mysterium und Geheimnisvollen, den leisen Grusel hält der Film aber sehr seicht, vor allem auch die Wesen des Zirkus in Bradburys Roman wirken doch hier mehr einem albernen Kostümfest entsprungen. Leider verzichtet der Film - vielleicht auch aus Realisierungsgründen - auf die großen kraftvollen Momente des Romanes, die sich sogar wunderbar hätten in eine Filmsprache hätten übersetzen lassen können.


Überhaupt fehlen solche Momente im gesamten Film, finden sich wenn leider nur vereinzelt (Der Karneval in den Straßen der Stadt oder Mr. Darks Besuch in der Bibliothek). Der Film verzahmt die Romanvorlage stark oder interpretiert sie zumindest sehr zurückhaltend. Es ist leider ein sehr braver Film geworden, der nur ein rudimentäres Skelett des Romanes übrig lässt. Wenn man den Film aber andererseits als Disney-Film, der natürlich über die Kraft der Liebe eines Vaters zu seinem Sohn erzählt, betrachtet, ist er doch ein interessantes Zwitterwesen, weil er oft auch als freundlicher Kinderfilm verblasst und vergleichsweise düster wirkt, in seinen besten Momenten sogar alptraumhaftes (das Zimmer infiltrierende Spinnen) zu bieten hat. Es ist einfach ein Film, der sich nicht entscheiden kann, der in gewisser Weise turbulent ist. Ganz von der Vorlage losgelöst betrachtet, versprüht der Film durch dieses Krude, was an dem Film haftet, auch einen seltsamen Charme und ohne Frage erscheint er dadurch, dass er durchweg hintereinanderweg erzählt, auch kurzweilig. Der Film lässt sich daher wohl am besten als schummrige-wohlige, wenn auch konfuse Attraktion goutieren, die vor allem durch die zauberhafte Musik von James Horner beflügelt wird. Denn es ist die Musik Horners, die diesen Film seine schönsten Momente schenkt, den Film wirklich belebt und ihm schließlich auch seine Magie verleiht.

6.5 / 10

Autor: Hoffman 

Sonntag, 25. September 2016

Fern-Sehen / TV-Tipps: 26.09.16. - 02.10.16.




Alle Angaben sind ohne Gewähr:

26.09. 

Wem die Stunde schlägt - 20:15, Arte
(R: Samuel Wood / USA 1943)



Safe House - 22:15, ZDF
(R: Daniel Espinosa / USA, SAFR 2012)



Der Don ist tot - 22:45, Arte
(R: Richard Fleischer / USA 1973)



Einer trage des anderen Last... - 23:55, MDR
(R: Lothar Warneke / DDR 1988)



27.09. 

em@il für dich - 20:15, SuperRTL
(R: Nora Ephron / USA 1998)



Die kommenden Tage - 22:10, WDR
(R: Lars Kraume / D 2010)



Dallas Buyers Club - 22:45, ARD
(R: Jean Marc Vallée / USA 2013)



Sweet Home - 23:20, Tele 5
(R: Rafa Martinez / SP, PL 2015)



28.09. 

Zwischen Welten - 20:15, Arte
(R: Feo Aladag / D 2014)



11.6 - The French Job - 20:15, Tele 5
(R: Philippe Godeau / F 2013)



Kramer gegen Kramer - 22:15, ServusTV
(R: Robert Benton / USA 1979)



Ein ganz anderes Leben  22:40, Arte
(R: Emmanuel Mouret / F 2013) 



Der Mann, der niemals lebte - 22:50, Kabeleins
(R: Ridley Scott / USA 2008)



Unthinkable - 23:30, BR
(R: Gregor Jordan / USA 2010)



You´re Next - 23:35, Tele 5
(R: Adam Wingard / USA, GB 2011)



Vixen! - 1:20, Kabeleins
(R: Russ Meyer / USA 1968)



29.09. 

Qissa - Eine Geistergeschichte - 22:15, Arte
(R: Anup Singh / IND, D, F, NL 2013)



Lüge und Wahrheit - 22:25, 3sat
(R: Billy Ray / USA, KAN 2003)



Winter´s Bone - 23:30, RBB
(R: Debra Granik / USA 2010)



Frauen bis zum Wahnsinn gequält - 0:00, Arte
(R: Pier Paolo Capponi / I, SP 1970)



30.09. 

Star Wars: Episode 5 - Das Imperium schlägt zurück - 20:15, Prosieben
(R: Irvin Kershner / USA 1980)



The Green Mile - 20:15, Prosieben
(R: Frank Darabont / USA 1999)



Vinyan - 22:35, 3sat
(R: Fabrice Du Welz / F, B, GB, AUS 2005)



Hell - 22:50, Prosieben
(R: Tim Fehlbaum / D, CH 2011)



Fluss ohne Wiederkehr - 23:30, BR
(R: Otto Preminger / USA 1954)



Silent Hill - 0:00, RTL II
(R: Christophe Gans / KAN, F, J, USA 2006)



Ein Vater kämpft um seine Kinder - 1:20, ARD
(R: Bruce Beresford / D, IRL, USA, GB, NL 2002)



Südwest nach Sonora - 2:55, ARD
(R: Sidney J. Furie / USA 1966)


01.10.

Contagion - 20:15, Vox
(R: Steven Soderbergh / 2012)



Before Midnight - 20:15, ServusTV
(R: Richard Linklater / USA 2013) 



Der Exorzismus der Emily Rose - 22:05, ZDFNeo
(R: Scott Derrickson / USA 2005)



Gegen die Zeit - 22:15, ServusTV
(R: John Badham / USA 1995)


 


Das Leben der Anderen - 23:30, BR
(R: Florian Henckel von Donnersmarck / D 2006)



Die Blechtrommel - 23:50, RBB
(R: Volker Schlöndorff / D, F 1979)



The Rock - 1:15, Sat 1
(R: Michael Bay / USA 1996)



Coogans großer Bluff - 1:30, ZDF
(R: Don Siegel / USA 1968)



02.10. 

Ganz weit hinten - 13:05, Prosieben
(R: Nat Faxon, Jim Rash / USA 2013)



 Rosen für den Staatsanwalt - 16:55, 3sat
(R: Wolfgang Staudte / DDR 1959)



Bad Neighbors - 20:15, RTL
(R: Nicholas Stoller /  USA 2014)


The Lego Movie - 20:15, Prosieben
(R: Phil Lord & Chris Miller / AUS, DK, USA 2014)



Die Herzogin - 20:15, Arte
(R: Saul Dibb / F, GB, I, USA 2008)



The Dark Knight - 22:05, Prosieben
(R: Christopher Nolan / USA 2008)



Whisky mit Wodka - 22:30, 3sat
(R: Andreas Dresen / D 2009) 

 

Dredd - 23:05, RTL
(R: Pete Travis / GB, IND, USA 2014)



Westen - 23:35, ARD
(R: Christian Schwochow / D 2013)



Zur Sache, Schätzchen - 0:05, 3sat
(R: May Spils / D 1968)



Psycho - 0:35, NDR
(R: Alfred Hitchcock / USA 1960)



Small Soldiers - 4:40, RTL
(R: Joe Dante / USA 1998)





Autor: Hoffman

Mittwoch, 21. September 2016

Theatralik und Naturalismus - Klassiker der Extraklasse: Cattle Queen of Montana (1954)



Es ist durchaus nicht leicht, über ein Filmkunstwerk zu schreiben, das keine Kunst sein möchte. Allan Dwans Serie von B-Western in den Fünfzigern wurde mit geringsten Mitteln produziert, gehört aber bei einem Kreis von Kritikern zu deren Favoriten. „Cattle Queen of Montana“ mit Barbara Stanwick und Ronald Reagan zählt beispielsweise Jacques Lourcelles auf seiner sight-and-sound-Liste zu den besten zehn Filmen aller Zeiten. Lourcelles gehört zu einer Gruppe französischer Filmkritiker, welche sich in den 50er und 60er als Gegenpol sowohl zur Cahiers- als auch zur Positif- Gruppe gesehen haben, die unter dem Namen „MacMahonians“ bekannt sind, und die von den beiden andern Gruppen übersehene Regisseure „besangen“, etwa Dwan, Ulmer, Phil Karlson, Walsh oder Tourneur.

Cattle Queen of Montana und auch der andere Dwan, den ich gesehen habe, Passion (ebenfalls 1954), steht in einem bizarren Spannungsverhältnis zwischen Theatralik und Naturalismus. Naturalismus in dem Sinne, dass Kamera und Schnitt kaum je explizit einen expressionistischen Subtext konstruieren möchten, sondern sich stets in den Dienst der Handlung stellen. Was natürlich nicht heisst, dass keine schönen Aufnahmen entstehen: Beide dieser Dwan-Filme spielen praktisch ausschliesslich in der Natur, und machen sich das auch zu nutzen. Die Natur wird durchaus in grandiosen Aufnahmen eingefangen, oftmals auch mit mehreren „Ebenen“- ein Grasland, Wald, ein Fluss, Berge, in die Tiefe gestaffelt. Die Charaktere können sich frei darin bewegen, tauchen oft irgendwo im Hintergrund auf und reiten dann nah zur Kamera hin.



Kameramann John Alton gehörte schliesslich zu den wichtigsten seiner Zunft und war für zahlreiche Film-noir-Werke verantwortlich. Sobald Cattle Queen im Wald oder im Inneren (z. Bsp. im Tipi) spielt, kommen natürlicherweise auch noir-artige Schatten hinzu, siehe diese abstrahierte Bildkomposition:



(Schatten-)Figuren im Zelt:



Die Theatralik hingegen kommt zustande, indem gewisse Szenen überaus künstlich wirken, mag heissen: Wir sehen, dass alles gespielt wird; auf dieses Spiel, das Nachbilden, Zitieren einer „Ursprungsidee“ liegt eine Betonung. Im furiosen Finale von Passion etwa, einer Verfolgungsjagd mitten im Schneesturm, gibt es Dekors, die uns aus der Filmrealität herausreissen ob ihrer Künstlichkeit: Aussenaufnahmen, die klar ersichtlich im Studio gedreht wurden. Natürlich entspringt dieser Effekt auch der Tatsache, dass kein Geld für eine realistischere Kulisse zur Verfügung stand. In Cattle Queen gibt es diverse Szenen, die zeigen, wie sich Indianer streiten – die Indianer natürlich gespielt von Weissen, bei denen kaum versucht wird, zu vertuschen, dass sie keine Indianer sind. Diese Szenen wirken gestelzt, die Schauspieler zitieren nur noch einen Text.

Cattle Queen ist in seiner Handlungsstruktur ziemlich unübersichtlich und scheint unendlich viele unnötige Umwege zu nehmen, bevor er zum Ziel kommt. Deshalb bevorzuge ich Passion. Bereits die Exposition von Cattle Queen dauert lange, also die Zeit, bis er in Fahrt kommt und diese Fahrt dann keineswegs linear verläuft. Kurzzeitig bauen sich Spannungen auf, die jedoch dann bald aufgelöst werden und sich später eine neue, in eine andere Richtung verlaufende Spannung entsteht. Die Ausgangssituationen der beiden Filme sind sehr ähnlich: Rancher treiben ihre Tiere zu einem neuen Ort, wo sie von einer Gegenpartei brutal überfallen und teilweise getötet werden. Die Überlebenden wollen sich dafür rächen (Passion) resp. ihren Herdebesitz wiederherstellen (Cattle Queen).  Die zweite Hälfte des Filmes besteht durch zahlreichen kleinen Auseinandersetzungen, seien dies Faust- und Messerkämpfe, Schusswechsel etc… Irgendwann werden es aber zu viel, der Film fällt etwas auseinander.
Die beste Szene sei  aber noch erwähnt: In der Filmmitte reitet die Heldin (Stanwick) gemeinsam mit einem freundlichen Indianer in ein typisches Westerndorf. Während des langen, langen Ritts entlang der Hauptstrasse sehen wir immer wieder unterschiedlichste Dorfbewohner, wie sie auf dieses ungewöhnliche Duo reagieren.


+/-
Autor: Cameron

Sonntag, 18. September 2016

Fern-Sehen / TV-Tipps: 19.09.16. - 25.09.16.



Alle Angaben sind ohne Gewähr:

19.09.

Die Gewaltigen - 20:15, Arte
(R: Burt Kennedy / USA 1967)



My Blueberry Nights - 21:45, Einsplus
(R: Wong Kar-Wai / HK, CHINA, F 2007)



Die unwürdige Greisin - 21:50, Arte
(R: René Allio / F 1965)



Zulu - 22:15, ZDF
(R: Jerome Salle / F, SAFR 2013)



Titos Brille - 22:45, ARD
(R: Regina Schilling / D 2014)



Fraktus - 23:15, NDR
(R: Lars Jessen / D 2012) 

 

The Raid - 23:30, Tele 5
(R: Gareth Evans / INDO, USA, F 2011) 




20.09. 

Die Ferien des Monsieur Hulot - 20:15, ZDFKultur
(R: Jacques Tati / F 1953)



Tatis herrliche Zeiten - 21:40, ZDFKultur
(R: Jacques Tati / F, I 1967)



Ich darf nicht schlafen  - 23:30, ARD
(R: Rowan Joffe / USA, GB, F, S 2014)



The Raid 2 - 23:40, Tele 5
(R: Gareth Evans / INDO, USA 2014)



21.09. 

Bergfried - 20:15, ARD
(R: Jo Baier / D, Ö 2015)



Space Cowboys - 20:15, Kabeleins
(R: Clint Eastwood / USA 2000)



The Canyon - 20:15, Tele 5
(R: Richard Harrah / USA 2009)



Nickelodeon - 22:15, ServusTV
(R: Peter Bogdanovich / USA, GB 1976) 

 

Goodfellas - 22:50, Kabeleins
(R: Martin Scorsese / USA 1990)



Ein Freund gewisser Damen - 23:30, BR
(R: Paul Schrader / USA, GB 2007)



The Last House on the Left - 23:40, Tele 5
(R: Dennis Iliadis / USA 2009) 



The Texas Chainsaw Massacre - 1:45, Kabeleins
(R: Tobe Hooper / USA 1974)



22.09. 

Jimmy P. - 22:25, 3sat
(R: Arnaud Desplechin / USA, F 2013)



Ins Blaue - 23:30, RBB
(R: Rudolf Thome / D 2012)



Blut an den Lippen - 0:05, Arte
(R: Harry Kümel / B, F, D 1971)



Stirb Langsam 4.0 - 1:00, Vox
(R: Len Wiseman / USA, GB 2007)



23.09. 

Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung - 20:15, Prosieben
(R: George Lucas / USA 1977)



Bank Job - 22:35, 3sat
(R: Roger Donaldson / GB, USA, AUS 2008)



Pilotinnen - 23:05, ZDFKultur
(R: Christian Petzold / D 1995)



Wie angelt man sich einen Millionär? - 23:15, BR
(R: Jean Negulesco / USA 1953)



Training Day - 23:30, RTL II
(R: Antoine Fuqua / USA, AUS 2001)



24.09.

Zwei vom alten Schlag - 20:15, Sat 1
(R: Peter Segal / USA 2013)



Die glorreichen Sieben - 20:15, ServusTV
(R: John Sturges / USA 1960)



Flucht in die Dolomiten - 22:00, BR
(R: Luis Trenker / D, I 1955)



Up in the Air - 23:30, MDR
(R: Jason Reitman / USA 2009)



Bowfingers große Nummer - 23:40, ARD
(R: Frank Oz / USA 1999)



Wenn die Gondeln Trauer tragen - 23:45, RBB
(R: Nicolas Roeg / GB, I 1973)



The Frighteners - 23:45, ZDFNeo
(R: Peter Jackson / NEUS. USA 1996)



James Bond 007: Der Hauch des Todes - 1:00, ZDF
(R: John Glen / GB 1987)



 Das fünfte Element - 1:15, ARD
(R: Luc Besson / F 1997)



25.09.  

 Marvel´s The Avengers - 20:15, RTL
(R: Joss Whedon / USA 2012)



Need for Speed - 20:15, Prosieben
(R: Scott Waugh / USA, GB, F, PHIL 2014)



Volver - 20:15, Arte
(R: Pedro Almodóvar / SP 2006)



Berlin is in Germany - 20:15, ZDFKultur
(R: Hannes Stöhr / D 2001) 

 

Shootout - Keine Gnade - 22:50, Prosieben
(R: Walter Hill / USA 2012) 

 

Der Vorleser - 0:05, ARD
(R: Stephen Daldry / USA, D 2008) 


REC - 0:55, 3sat
(R: Paco Plaza, Jaume Balagueró / SP 2007)



 Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs - 2:05, ARD
(R: Pedro Almodóvar / SP 1988) 




Autor: Hoffman  

Mittwoch, 14. September 2016

Die pure Urangst, mit Abstrichen - Kritik: In Fear (2013)

Wenn sich das gegenwärtige Horrorkino wahrhaftig in einer Sackgasse befinden sollte, die aus endlosen Sequels (Conjuring 2, Insidious 3, oder so ziemlich jede andere Blumhouse-Produktion), Retro-Anbiederungen (It Follows, Lost After Dark) oder gar völlig nutzlosen Reboots verbrauchter Franchises (zuletzt Poltergeist, Cabin Fever etc.) besteht, wird auch die britische Low Budget-Produktion In Fear nicht in der Lage sein, einen Ausweg zu finden. Allein der sehr überschaubare Bekanntheitsgrad dürfte nichts an der momentanen Lage ändern, zudem sind auch hier Innovationen eher mit der Lupe zu finden. Dennoch ist er den meisten jüngeren Erzeugnissen in vielerlei Hinsicht überlegen: Die Prämisse liest sich auf Papier ausgesprochen simpel: Ein Pärchen (schlichtweg Lucy und Tom genannt) ist in der irischen Pampa auf der Suche nach einem Hotel, um dort eine online gebuchte Übernachtung zu nutzen, ehe sie tags darauf ein Musikfestival mit Freunden besuchen wollen. Nach einer (kryptisch bleibenden) Auseinandersetzung in einem heruntergekommenen Pub ist es für beide umso wichtiger, ihre Unterkunft zu erreichen. Doch eine Weggabelung und die einbrechende Dunkelheit der Nacht erschweren dieses Vorhaben. Die größere Sorge stellen jedoch die unheilvollen Ereignisse dar, zu denen unter anderem die verstreute Kleidung Lucys auf der Fahrbahn, ein urplötzlich umkippender Baum und eine im Dunkeln aufblitzende Gestalt mit einer Maske gehören. Schon früh entsteht die Vorahnung, dass der Streit im Pub offenbar doch ernster war, als zunächst über die Eingangsmontage vermittelt wurde. Bis die Bedrohung allerdings konkretere Formen annimmt, vergeht eine lange Zeitspanne.


Und genau darin besteht die größte Stärke von Jeremy Loverings Debüt. Das Grauen bleibt weitgehend gesichtslos und erzeugt somit umso gewaltigeres Unbehagen. Hier wird auf die Vorzüge des unergründlichen Horrors besonnen, wie einst in Rosemaries Baby oder besonders in The Blair Witch Project, was als ein geistiger Vorreiter des Films gelten dürfte. Statt eines Studententrios sind es hier zwei junge Menschen, die sich in den Wäldern verirren und deren Wagen nur einen zweifelhaften Schutz bietet. Dass Grauen ist zudem keineswegs übernatürlicher Natur und lässt sich lediglich auf die provokationsfreudigen Hinterwädler zurückführen, die über eine bessere Ortskenntnis verfügen. Allersdings tritt nach zwei Dritteln eine weitere Figur hinzu, die behauptet, ebenfalls von den Maskenträger(n?) auf der Flucht zu sein. Der sichtlich verletzte Max erleichtert die Situation mit seinen gezielt irritierenden Bemerkungen allerdings nicht und erinnert nicht nur äußerlich an Iwan Rheons Darstellung des Ramsay Snow aus der HBO-Serie Game of Thrones. Spätestens jetzt ändert sich das Tempo und die sadistischen Spielchen nehmen Überhand, was sich leider auf die Atmosphäre auswirkt. Außerdem soll die letzte Einstellung wohl Ambiguität angesichts einer gewissen Entscheidung vermitteln, dafürt ist diese allerdings ein paar Sekunden zu lang. Letzten Endes schmälert das aber auch nicht den eindrücklichen Effekt, welcher durch die einfachen Mittel über einen Großteil der Laufzeit erzielt wird.

                                                                             6/10
Autor: DeDavid

Sonntag, 11. September 2016

Fern-Sehen / TV-Tipps: 12.09.16. - 18.09.16.



Alle Angaben sind ohne Gewähr:

12.09. 

Betrogen - 20:15, Arte
(R: Don Siegel / USA 1971)



Der große Coup - 21:55, Arte
(R: Don Siegel / USA 1973)



The Night Manager (3) - 22:15 
(R: Susanne Bier / GB, USA 2006)



Der schweigende Stern - 23:55, MDR
(R: Kurt Maetzig / DDR, PL 1960)



Day Night Day Night - 0:30, ZDF
(R: Julia Loktev / USA, D, F 2006)



13.09. 

Die Thomas Crown Affäre - 20:15, SuperRTL
(R: John McTiernan / USA 1999)



 Donnie Brasco - 20:15, Tele 5
(R: Mike Newell / USA 1997)



The Girlfriend Experience - 20:15, ZDFKultur
(R: Steven Soderbergh / USA 2009) 
  

Grand Budapest Hotel - 22:45, ARD
(R: Wes Anderson / USA, D, GB 2014)



Cheap Thrills - 22:50, Tele 5
(R: E. L. Katz / USA 2013)


I Want To See the Manager - 23:25, Arte
(R: Hannes Lang / D, F 2014)



Auf der Suche - 23:40, WDR
(R: Jan Krüger / D, F 2011)




14.09.
 
Gran Torino - 20:15, Kabeleins
(R: Clint Eastwood / USA, D 2008)



Zwischen allen Stühlen - 20:15, Arte
(R: Pascal Bonitzer / F 2012)



Nur die Sonne war Zeuge - 22:15, ServusTV
(R: René Clément / F, I 1960)

American History X - 22:30, Kabeleins
(R: Tony Kaye / USA 1998) 

 

Klimt - 22:45, RBB
(R: Raoul Ruiz / Ö, F, D, GB 2006)



Der Junge - 22:45, Arte
(R: Nagisa Oshima / J 1969)



Spurlos - Die Entführung der Alice Creed - 23:30, BR
(R: J. Blakeson / GB 2009)



15.09. 

Auf der Suche nach dem goldenen Kind - 22:05, Kabeleins
(R: Michael Ritchie / USA 1986)


Blood Diamond - 22:25, Vox
(R: Edward Zwick / USA, D 2006)


Vergiss mein nicht! - 22:25, 3sat
(R: Michel Gondry / USA 2004)



Traumland - 22:30, Arte
(R: Petra Biondina Volpe / D, CH, B 2013)



Die Beunruhigung - 23:30, RBB
(R: Lothar Warneke / DDR 1982)



Vampyros Lesbos - 0:05, Arte
(R: Jesús Franco / D, SP 1971)



16.09.


Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith - 20:15, Prosieben
(R: George Lucas / USA 2005)



Ironclad - 22:00, RTL II
(R: Jonathan English / GB, USA, D 2011)



Mord in Louisana - 22:35, 3sat
(R: Bertrand Tavernier / USA, F 2009)



Wenn die Ketten brechen - 1:55, ZDF
(R: Douglas Sirk / USA 1955)



Sein Name ist Mad Dog - 3:35, ARD
 (R: John McNaughton / USA 1993)


17.09.

Mission: Impossible - Phantom Protokoll - 20:15, Sat 1
(R: Brad Bird / USA 2011)


The Art of Steal - Der Kunstraub - 20:15, Tele 5
(R: Jonathan Sobol / USA, KAN 2013)


Match Point - 20:15, ServusTV
(R: Woody Allen / GB, LUX, USA 2005)


Roter Drache - 22:00, ZDFNeo
(R: Brett Ratner / USA 2002) 
 

The Cooler - 22:35, ServusTV
(R: Wayne Kramer / USA 2003)


Mission: Impossible III - 22:50, Sat 1
(R: J. J. Abrams / USA, D, CHINA 2005)


22 Bullets - 23:25, ARD
(R: Richard Berry / F 2010)



Thirteen Days - 0:30, RBB
(R: Roger Donaldson / USA 2000)


Insider - 1:15, ARD
(R: Michael Mann / USA 1999) 


Sturmfahrt nach Alaska - 3:00, ZDF
(R: Raoul Walsh / USA 1952)



18.09. 


Der Mann, der Liberty Valance erschoss - 16:35, 3sat
(R: John Ford / USA 1962)


Der Teufelshauptmann - 18:35, 3sat
(R: John Ford / USA 1949)


Die vier Söhne der Katie Elder - 20:15, 3sat
(R: Henry Hathaway / USA 1965)


Havanna - 20:15, Arte
(R: Sydney Pollack / USA 1990)


Keine Gnade für Ulzana - 22:10, 3sat
(R: Robert Aldrich / USA 1972)


Ich bin Kuba - 22:35, Arte
(R: Michail Kalatosow / KUBA, UdSSR 1964)


Sleep Tight - 23:45, Tele 5
(R: Jaume Balagueró / SP 2011)


Centurion - 23:55, Prosieben
(R: Neil Marshall / GB, F 2010)


Edison - 4:00, Kabeleins
(R: David J. Burke / USA 2005)



Autor: Hoffman   


 

Freitag, 9. September 2016

Ozon und seine Diva - Kritik: Das Schmuckstück (2010)


Mit »Das Schmuckstück« hat Francois Ozon eine Komödie, die in den 70er Jahren in Frankreich spielt, abgeliefert, die ganz seiner Hauptdarstellerin Catherine Deneuve gehören soll, die hier gleich zu Beginn schon in einem roten Jogginganzug durch den dämmernden Wald joggt. Deneuve ist fit wie eh und je und gibt sich überaus spielfreudig in ihrer Rolle der Madame Suzanne Pujol, der Frau eines Regenschirmfabrikanten. Einer Frau, der es oberflächlich gesehen an nichts fehlt, aber der nicht mal ihre eigene Küche geblieben ist. Sie hat nichts zu tun, sie darf sich nicht äußern. Wo gehört sie denn hin? Sie ist zum Inventar ihres eigenen Hauses geworden. Ihr Mann (impulsiv: Fabrice Luchini), der reaktionäre und garstige Fabrikleiter, beachtet sie kaum und betrügt sie mit anderen Frauen, wie mit seiner Sekretärin. Sie nimmt es aber hin. Als die Arbeiter der Fabrik einen Streik wegen der schlechten Arbeitsbedingungen beginnen, ein Kampf zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer entsteht, die von dem Bürgermeister (Gerard Depardieu), einem Kommunisten und Proletarier, der eine Schlichtung herbeiführen möchte, vertreten werden und ihr Mann einen Herzinfarkt erleidet, übernimmt sie die Macht und hat unverhofften Erfolg. Dabei kommt sie auch dem Bürgermeister wieder näher, mit dem sie ein kurzes Liebesabenteuer als junge Frau erlebte.


Ozon beschreibt unkompliziert, dabei stets wendig und ironisch die Emanzipation einer Frau, die nicht mehr nur dasitzen möchte und ein Schmuckstück sein will. Sein Film ist eine luftige, gut gelaunte und lockere Komödie, die mit ihren farbenfrohen Bildern an Jacques Demy und seine »Regenschirme von Cherbourg« liebevoll gedenkt. Überhaupt ist Ozons Inszenierung hier überaus fesch und modisch, womit auch der 70er Jahre Look des Films reizend wirkt, denn das hat Stil. Natürlich ist Ozons Film dabei auch eine Hommage an seine Hauptdarstellerin, die anmutig durch diesen Film schlendert (oder eben auch joggt) und damit beweist, dass ihre magische Ausstrahlung immer noch ungebrochen ist.


7.0 / 10

Autor: Hoffman 

Sonntag, 4. September 2016

Fern-Sehen / TV-Tipps: 05.09.16. - 11.09.16.



Alle Angaben sind ohne Gewähr:

05.09. 

Mission: Impossible - 20:15, Kabeleins
(R: Brian De Palma / USA 1996)



Der siebte Geschworene - 20:15, Arte
(R: Georges Lautner / F 1962)



Im Schatten des Zweifels - 21:55, Arte
(R: Alfred Hitchcock / USA 1943)



The Night Manager (2) - 22:15, ZDF
(R: Susanne Bier / GB, USA 2016)



Mission: Impossible 2 - 22:25, Kabeleins
(R: John Woo / USA, D 2000)



Alexis Sorbas  23:55, MDR
(R:  Mihalis Kakogiannis / USA, GR 1964)



06.09.

Turning Tide - 20:15, ServusTV
(R: Christophe Offenstein / F 2013)



Liebe - 22:10, WDR
(R: Michael Haneke / F, D, Ö 2012)



Intimacy - 22:10, ZDFKultur
(R: Patrice Chéreau / F, I 2001) 

 

Drecksau - 22:15, Tele 5
(R: Jon S. Baird / GB, D, S, B, USA 2013)



Schönefeld Boulevard - 22:45, ARD
(R: Sylke Enders / D 2014)



Me Too - 0:40, ARD
(R: Àlvaro Pastor / SP 2009)



07.09. 

Star Trek - 20:15, Kabeleins
(R: J.J. Abrams / USA 2009)



Von Pferden und Menschen - 20:15, Arte
(R: Benedikt Erlingsson / ISL, D, N 2013)



Der Boss - 22:15, ServusTV
(R: Alexandre Arcady / KAN, F 1985)



Star Trek: Nemesis - 22:40,Kabeleins
(R: Stuart Baird / USA 2002) 

 

Der Baader-Meinhof-Komplex - 22:45, RBB
(R: Uli Edel / D, F, CZ 2008)



Into the Wild - 23:55, BR
(R: Sean Penn / USA 2007)




Star Trek: Der Film - 0:55, Kabeleins
(R: Robert Wise / USA 1979)




08.09.

Veronica Mars - 20:15, Prosieben
(R: Rob Thomas / USA 2014)



Anaconda - 22:20, Kabeleins
(R: Luis Llosa / USA, BRA, PERU 1997)



Der englische Patient - 22:25, 3sat
(R: Anthony Minghella / USA, GB 1996)



Schoßgebete - 22:30, Arte
(R: Sönke Wortmann / D 2014)



Amateur - 0:15, RBB
(R: Hal Hartley / USA, GB, F 1994)



09.09.

Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger - 20:15, Prosieben
(R: George Lucas / USA 2002)



Auf der Jagd - 22:05, RTL II
(R: Stuart Baird / USA 1998)



Driver - 22:35, 3sat
(R: Walter Hill / USA, GB 1978)



Das Böse unter der Sonne - 23:15, GB
(R: Guy Hamilton / GB 1982)



Die Stunde des Jägers - 0:35, RTL II
(R: William Friedkin / USA 2003)



Hostel - 1:05, Prosieben
(R: Eli Roth / USA 2005)



10.09.

World Trade Center - 20:15, Prosieben
(R: Oliver Stone / USA 2006)



Armageddon - 20:15, Vox
(R: Michael Bay / USA 1998)



Harodim - 20:15, ServusTV
(R: Paul Finelli / Ö 2012)



Poltergeist - 22:00, ZDFNeo
(R: Tobe Hooper / USA 1982) 

 

No Country for Old Men - 22:05, ServusTV
(R: Ethan & Joel Coen / USA 2007)



The Hurt Locker - 23:45, Prosieben
(R: Kathryn Bigelow / USA 2008)



Bube, Dame, König, grAS  0:45, RBB
(R: Guy Ritchie / GB 1998)



James Bond 007 - Der Mann mit dem goldenen Colt - 1:00, ZDF
(R: Guy Hamilton / GB 1974)



11.09.

Polizeiruf 110: Wölfe - 20:15, ARD(R: Christian Petzold / D 2015)



Die Unbestechlichen - 20:15, Arte
(R: Brian De Palma / USA 1987)



Runner Runner - 22:25, Prosieben
(R: Brad Furman / USA 2013)



The Expendables 3 - 23:15, RTL(R: Patrick Hughes / USA 2014)



Felon - 0:10, Prosieben
(R: Ric Roman Waugh / USA 2008)



Chloe - 0:20, ARD
(R: Atom Egoyan / USA, KAN, F 2009)



Die Caine war ihr Schicksal - 1:35, Kabeleins
(R: Edward Dmytryk / USA 1954)



Winter´s Bone - 1:55, 3sat
(R: Debra Granik / USA 2010)



Autor: Hoffman