Sonntag, 17. März 2019

Fern-Sehen / TV-Tipps: 18.03.19 - 24.03.19



Alle Angaben sind ohne Gewähr:

18.03. 

Vogelfrei - 20:15, Arte
(R: Agnés Varda / F 1985)

Cléo - Mittwoch zwischen 5 und 7 - 21:55, Arte
(R: Agnés Varda / F, I 1962) 

Vernehmung der Zeugen - 23:05, MDR
(R: Gunther Scholz / DDR 1987) 

Leviathan - 23:20, WDR
(R: Andrey Zvyagintsev / RUS 2014)

Die Tochter - 0:15, ZDF
(R: Maascha Schilinski / D, GR 2017)

19.03.

Der Mann, der Liberty Valance erschoss - 13:50, Arte
(R: John Ford / USA 1962)

20.03. 

Much loved (OmU) - 23:10, Arte
(R: Nabil Ayouch / F, MAR 2015)

21.03.

Die Teufelsbrigade - 20:15, Tele 5
(R: Andrew V. McLaglen / USA 1968)

James Bond 007: Feuerball - 22:10, Vox
(R: Terence Young / GB 1965)

A Most Violent Year - 22:25, 3sat
(R: J.C. Chandor / USA, VAE 2014)

Zärtlichkeit - 22:25, Arte
(R: Marion Hänsel / B, F, D 2013)

Steiner - Das Eiserne Kreuz - 22:25, Tele 5
(R: Sam Peckinpah / GB, D 1977)

Die Frau des Polizisten - 0:05, Arte
(R: Philip Gröning / D 2013)

22.03. 

Jenseits von Eden - 14:00, Arte
(R: Elia Kazan / USA 1955)


Brecht - 20:15, Arte
(R: Heinrich Breloer / D 2018)


Zero Dark Thirty - 22:25, 3sat
(R: Kathryn Bigelow / USA 2012)

Todfeinde - 22:45, BR
(R: Henry Hathaway / USA 1968) 

Green Room - 23:45, RTL II
(R: Jeremy Saulnier / USA 2015)

23.03.

Wer ist Hanna? - 23:05, Sat 1
(R: Joe Wright / USA, GB, D 2011)

Equals - 01:05, Sat 1
(R: Drake Doremus / USA, INDO 2015)

24.03. 

Die Prinzessin von Montpensier - 20:15, Arte
(R: Bertrand Tavernier / F, D 2010)

13 Hours - 22:55, Prosieben
(R: Michael Bay / USA, MALTA, MAR 2016)

Die Lügen der Sieger - 23:35, ARD
(R: Christoph Hochhäusler / D 2015)

Das Sichtbare und das Unsichtbare - 1:10, ARD
(R: Rudolf Thome / D 2007)



Autor: Hoffman    

 

 

Sonntag, 24. Februar 2019

Fern-Sehen / TV-Tipps: 25.02.19. - 02.03.19.


Alle Angaben sind ohne Gewähr:

25.02.

Hope and Glory - 20:15, Arte
(R: John Boorman / GB, USA 1987) 

X-Men: Der Film - 20:15, Kabeleins
(R: Bryan Singer / USA 2000)

An einem Tag wie jeder Andere - 22:10, Arte
(R: William Wyler / USA 1955) 

Black Mass: Das Syndikat - 22:15, ZDF
(R: Scott Cooper / USA 2015)


Predator - 22:25, Kabeleins
(R: John McTiernan / USA 1987)

Orlacs Hände - 23:55, Arte
(R: Robert Wiene / Ö, D 1924) 

Onkel Wanja - 0:20, ZDF
(R: Anna Martinetz / D 2017)


 26.02. 

Überleben! - 20:15, Tele 5
(R: Frank Marshall / USA, KAN 1993)

Der Geist und die Dunkelheit - 22:05, ServusTV
(R: Stephen Hopkins / USA 1996) 

Was bleibt - 22:10, WDR
(R: Hans-Christian Schmid / D 2012)

27.02. 

Aquarius - 20:15, Arte
(R: Kleber Mendonça Filho / BRA 2016)


Von großen und kleinen Haien (OmU) - 22:35, Arte
(R: Kleber Mendonça Filho / BRA 2012)

28.02. 

James Bond jagt Dr. No - 22:10, Vox
(R: Terence Young / GB 1962) 

Der Vater meiner Kinder - 0:00, RB
(R: Mia Hansen-Løve / F, D, B 2009)

29.02.   

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels - 20:15, Prosieben
(R: Steven Spielberg / USA 2008)

Für meinen Glauben - 20:15, Arte
(R: Jacob Berger / CH 2018) 

Die Unbestechlichen - 22:25, 3sat
(R: Brian De Palma / USA 1987) 

Denen man nicht vergibt - 22:45, BR
(R: John Huston / USA 1960)

Die Rechnung ging nicht auf - 0:20, 3sat
(R: Stanley Kubrick / USA 1956)

01.03.

Pan - 20:15, Sat 1
(R: Joe Wright / USA USA 2015)

Man of Steel - 20:15, Prosieben
(R: Zack Snyder / USA, GB, KAN 2013)

French Connection - 22:45, ServusTV
(R: William Friedkin / USA 1971) 

Good Kill - 23:40, RTL II
(R: Andrew Niccol / USA 2014)

02.03. 

First Avenger: Civil War - 20:15, Prosieben
(R: Joe & Anthony Russo / USA 2016)

Ghostbusters - 20:15, Sat 1
(R: Paul Feig / USA 2016) 

Coco Chanel - 20:15, Arte
(R: Anne Fontaine / F 2009)

Die Fliege - 23:25, Tele 5
(R: David Cronenberg / USA, KAN 1986)

Als wir träumten - 23:35, Arte
(R: Andreas Dresen / D 2015)



Autor: Hoffman



  

Mittwoch, 20. Februar 2019

Fritz Lang und sein Temple of Doom - Kritik: Der Tiger von Eschnapur & Das indische Grabmal (1959)

Der Tiger von Eschnapur (1959)

Fritz Lang inszeniert die Arthur-Brauner-Produktion »Der Tiger von Eschnapur« als eine Art romantisches Abenteuermärchen, die auf der Vorlage seiner Ex-Frau Thea von Harbour basiert und bereits in den 20ern Jahren verfilmt worden war, An der war Lang ebenfalls beteiligt, dort jedoch nur als Drehbuchautor. So ist dieses Sopätwerk nun ein Film, mit dem Lang den Zuschauer von seinem bürgerlichen Alltag entfliehen lassen will. Ein Film für alle diejenigen, die Fernweh haben. Dieses Abenteuer ist aber auch nur größtenteils ein Abenteuer vor Studiokulisse, das aber durch seine (falsche) Exotik durchaus besticht. Mit der Wirklichkeit hat das alles wenig zu tun, aber dafür interessiert sich Lang schließlich auch gar nicht. Lang entwickelt eine Art Dreiecksgeschichte: Der deutsche Ingenieur Berger (Paul Hubschmid) kommt nach Eschnapur um für den dortigen Maharadscha zu arbeiten.  Auf seiner Reise dorthin trifft er die Tempeltänzerin Seetha (Debra Paget, die durch ihre dünkelhafte Sprache auffällt, was ihren Charakter durchaus mysteriös erscheinen lässt), scheinbar europäische Wurzeln hat und die ebenfalls auf dem Weg zum Maharadscha ist, für den sie tanzen soll, da er sich in sie verliebt hat. Seine Frau ist bereits verstorben. Der Maharadscha überlegt daher, ob er sie nicht zu seiner neuen Frau machen soll.  Lang liefert dazu auf dem Weg zum Palast einen bösen Tiger, der mehrere Menschen auf den Gewissen hat und die Kutschen umschmeißt, aber von starken Männern, von Beruf Ingenieur, mit Feuer in die Flucht geschlagen wird, woraufhin Tänzerinnen sich in diese kräftigen Männer verlieben und an ein Wunder glauben. Es gibt (angemalte) deutsche Schauspieler als Inder, die glänzend lange Roben tragen, prunkvoll-goldene Paläste, unterirdische Gewölbe und geschmückte Elefanten. Lang bebildert beschaulich dieses naive, biedere und verkitsche Abenteuerchen, dessen Inhalt trivial bis abgedroschen ist. Im Vordergrund steht für ihn eine (mitunter auch melodramatische) Romanze.


Langs Erzählung ist betagt. Er findet aber dahingehend hier und da auch einige prächtig-bunte Bilder. Wenigstens ist diese Naivität, mit der Lang diese Geschichte erzählt, aufrichtig gemeint, auch wenn dieser Film sicherlich weit von den Meisterstreichen in seinem Schaffen entfernt ist. Erwähnenswert ist daneben insbesondere noch die (vergleichsweise düstere) Szene, in der Berger im Untergrund des Palastes hinter einer verschlossenen Tür in einer Höhle Leprakranke entdeckt, Verstoßene, die weggesperrt wurden und die daraufhin fast schon gespenstisch, als sie Berger bemerken, die Treppe hinaufkriechen, wie Untote, die nach Leben lechzen. Ansonsten gibt es nur einen Tempeltanz vor einer überdimensionalen Göttinnenstatur, einen misslungenen Zaubertrick, einen blutleeren Kampf gegen einen Tiger und eine gemeinsame Flucht in die Wüste. Fortsetzung folgt.

Das indische Grabmal (1959)
Fritz Lang behält die Formel des ersten Teils in der Fortsetzung »Das indische Grabmal« bei und spinnt die (noch offene) Geschichte vom deutschen Ingenieur, der Tempeltänzerin und dem Maharadscha weiter. Viel neues gibt es dabei nicht zu berichten. Der Film ist ähnlich matt, aber immerhin ebenso dekorativ wie sein Vorgänger. Lang legt den Fokus aber weniger auf die Romanze, als auf die schläfrig eingefädelten Intrigen, die im Palast gegen Maharadscha steif besprochen und geplant werden. Das lässt das Ganze vielleicht noch etwas hinfälliger erscheinen, besonders da die meisten Akteure größtenteils außer Gefecht gesetzt sind und nicht wirklich aktiv werden können: Berger sitzt angekettet im Verließ und Seetha ist eine Gefangene des Maharadschas, der sich nicht entscheiden kann, ob er sie heiratet oder lebendig in einem Grabmal begraben soll. Weitere Anwesende im Palast sind Sabine Bethmann als Bergers Schwester, die darüberhinaus nichts anderes tut als sich sorgen zu machen und Claus Holm als Bergers Chef und Freund, der die Räume auf- und abläuft wie ein Tiger. Das lässt Langs Film schwerfällig wirken, bei dem man eigentlich nur darauf wartet, dass er zu Ende ist. Daneben gibt es einen weiteren Tempeltanz vor einer Göttin und vor einer Schlange, bei dem Debra Paget fast alle Hüllen fallen lässt und es wird im unterirdischen Labyrinth nach Berger gesucht. Immerhin gibt es dadurch dann auch ein durchaus ulkiges Wiedersehen mit dem Leprakranken.

5.0 / 10

Autor: Hoffman 

Sonntag, 17. Februar 2019

Fern-Sehen / TV-Tipps: 18.02.19 - 24.02.19



Alle Angaben sind ohne Gewähr:

18.02. 

Der Schlachter - 20:15, Arte
(R: Claude Chabrol / F, I 1970)


Berberian Sound Studio (OmU) - 23:50, WDR
(R: Peter Strickland / GB 2012)


Meine glückliche Familie - 0:10, ZDF
(R: Nana Ektvimishvili, S. Gross / GEOR, D, F 2017)


19.02. 

Outland - 20:15, Kabeleins
(R: Peter Hyams / GB 1981)

Nach eigenen Regeln - 22:05, Tele 5
(R: Lee Tamahori / USA 1996) 

Alien 3 - 22:35, Kabeleins
(R: David Fincher / USA 1992)

To the Wonder - 23:40, WDR
(R: Terrence Malick / USA 2012)

The Way of The Gun - 0:15, Tele 5
(R: Christopher McQuarrie / USA 2000)

20.02. 

Gloria - 20:15, Arte
(R: John Cassavetes / USA 1980)

Ocean´s 13 - 22:20, Prosieben
(R: Steven Soderbergh / USA 2007)

Farbe der Sehnsucht - 22:55, MDR
(R: Thomas Riedelsheimer / D 2016) 

Francofonia - 23:05, Arte
(R: Aleksandr Sokurov / F, D, NL 2014)

21.02. 

Emil und die Detektive - 0:00, MDR
(R: Gerhard Lamprecht / D 1931)

Hope (OmU) - 23:05, Arte
(R: Lee Joon-ik / F 2014)

Halt auf halber Strecke - 0:00, RBB
(R: Andreas Dresen / D, F 2011)

22.02. 

Star Trek - 20:15, Prosieben
(R: J.J. Abrams / USA, D 2009)

Wer ist Camille? - 20:15, Arte
(R: Bindu De Stoppani / CH 2017) 

Das Urteil von Nürnberg - 22:25, 3sat
(R: Stanley Kramer / USA 1961)

Valdez - 23:30, BR
(R: Edwin Sherrin / USA 1971)

23.02.

Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln - 20:15, Sat1
(R: James Bobin / USA 2016)

Der Regenmacher - 20:15, ServusTV
(R: Francis Ford Coppola / USA, D 1997)

Watchmen - 22:55, Prosieben
(R: Zack Snyder / USA, GB, KAN 2009)


No Country for Old Men - 22:45, ServusTV
(R: Ethan & Joel Coen / USA 2007) 

24.02. 

La La Land - 20:15, Prosieben
(R: Damien Chazelle / USA 2016)

Manche mögen´s heiß - 20:15, 3sat
(R: Billy Wilder / USA 1959)

Trommeln am Mohawk - 20:15, Arte
(R: John Ford / USA 1939)

Flatliners - 20:15, Tele 5
(R: Joel Schumacher / USA 1990) 

Erbarmungslos - 21:55, Arte
(R: Clint Eastwood / USA 1992) 

Der Gott des Gemetzels - 23:35, ARD
(R: Roman Polanski / D, PL, SP, USA 2011)

 

Autor: Hoffman

 

Montag, 11. Februar 2019

Fern-Sehen / TV-Tipps: 11.02.19 - 17.02.19



Alle Angaben sind ohne Gewähr:

11.02.

Überfall der Ogalalla - 20:15, Arte
(R: Fritz Lang / USA 1941)

Blutige Hochzeit - 21:45, Arte
(R: Claude Chabrol / F, I 1973)


Dora oder die sexuellen Neurosen unserer Eltern - 22:25, 3sat
(R: Stina Werenfels / CH, D 2013)


Freiheit - 0:15, ZDF
(R: Jan Speckenbach / D, SLOWAK 2016)

Eraserhead - 0:15, Tele 5
(R: David Lynch / USA 1977)

Der alte Affe Angst - 1:55, Tele 5
(R: Oskar Roehler / D 2003)

12.02.

Larry Flynt - 20:15, Tele 5
(R: Milos Forman / USA 1966)


24 Wochen - 20:15, 3sat
(R: Anne Zohra Berrached / D 2016)

Wild - 22:25, 3sat
(R: Nicolette Krebnitz / D 2016)

Alien - 22:55, Kabeleins
(R: Ridley Scott / USA, GB 1979)

Inside Deep Throat - 23:00, Tele 5
(R: Fenton Bailey / USA 2004) 

A Single Man - 23:35, WDR
(R: Tom Ford / USA 2009) 

13.02. 

Sister - 20:15, Arte
(R: Urusula Meier / F, CH 2012)

Ocean´s Twelve - 22:20, Prosieben
(R: Steven Soderbergh / USA, AUS 2004)

Suburra - 22:25, 3sat
(R: Stefano Sollima / I, F 2015)

Aliens - 22:30, Kabeleins
(R: James Cameron / USA 1986)

Smoke - 22:45, Arte
(R: Wayne Wang / D, USA, J 1995)

14.02. 

Maggies Plan - 22:25, 3sat
(R: Rebecca Miller / USA 2015)

Shoppen - 22:45, BR
(R: Ralf Westhoff / D 2006) 

 Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes - 0:00, RBB
(R: Julian Radlmaier / D 2017)

15.02. 

Jodorowskys Dune - 21:45, Arte
(R: Frank Pavich / USA, F 2013)

Mit eisernen Fäusten - 23:30, BR
(R: Sydney Pollack / USA 1968)

16.02. 

Mit Siebzehn - 20:30, 3sat
(R: André Téchiné / F 2016)

Mein Leben als Zucchini - 22:20, 3sat
(R: Claude Barras / CH, F 2016)

Cadillac Man - 22:20, ServusTV
(R: Roger Donaldson / USA 1990)

17.02. 

Tatort: Murot und das Murmeltier - 20:15, ARD
(R: Dietrich Brüggemann / D 2017)

Biester - 20:15, Arte
(R: Claude Chabrol / F, D 1995)

Der Junge mit dem Fahrrad - 0:05, ARD
(R: Jean-Pierre & Luc Dardenne / B, F 2011)


Autor: Hoffman

 

Freitag, 8. Februar 2019

Zuletzt geschaut: Januar (2019)



Hoffman


Sieben Tage im Mai - 7.0
(R: John Frankenheimer / USA 1964)

Der Scharfschütze - 7.0
(R: Henry King / USA 1950)

Die Frau in Schwarz - 6.5
(R: Herbert Wise / GB 1989)

Das Ding aus einer anderen Welt - 8.5 (aufgewertet)
(R: John Carpenter / USA 1982)

Whistle and I´ll Come To You - 6.0
(R: Jonathan Miller / GB 1960)

The Artist - 5.5
(R: Michel Hazanavicius / F, B 2011)

Shanghai Gesture - 7.0
(R: Josef von Sternberg / USA 1941)

Permanent Vacation - 7.0
(R: Jim Jarmusch / USA 1980)

I was a Teenage Werewolf - 6.0
(R: Gene Fowler Jr. / USA 1957)


Das Omen - 7.5 (konstant)
(R: Richard Donner / GB, USA 1976)

First Reformed - 7.5
(R: Paul Schrader / USA 2017)


Blair Witch Project - 6.0
(R: Daniel Myrick und Eduardo Sánchez / USA 1999)

Blair Witch - 5.0
(R: Adam Wingard / USA, KAN 2016)

Das kalte Herz - 6.0
(R: Johannes Naber / D 2016)

Der Exorzist - Director´s Cut / Audiokommentar - 8.0
(R: William Friedkin / USA 1973)

Das kalte Herz - 6.0
(R: Paul Verhoeven / D 1950)

Keeper - 6.5
(R: Guillaume Senez / B, F, CH 2015)

Restless / Stummfilmversion - 6.5 (konstant)
(R: Gus Van Sant / USA 2011)

Geraubte Küsse - 9.0 (konstant)
(R: Francois Truffaut / F 1968)

Jenseits von Eden - 8.5 (aufgewertet)
(R: Elia Kazan / USA 1955)

Ben is back - 6.5
(R: Peter Hedges / USA 2018)

Die Erde bebt - 7.0
(R: Luchino Visconti / I 1948)

King of Comedy - 7.5 (aufgewertet)
(R: Martin Scorsese / USA 1982)

Im Zeichen des Bösen - 9.0 (aufgewertet)
(R: Orson Welles / USA 1958)

Die letzte Notiz - 6.5
(R:

Die Unsichtbaren - Wir wollen leben - 7.0
(R: Clauf Räfle / D 2017)

Der Hauptmann - 7.0
(R: Robert Schwentke / D, F, POL 2017)

Falstraff - 7.0
(R: Orson Welles / SP 1965)

The Thief - Ich bin ein Atomspion - 6.0
(R: Russell Rouse / USA 1952)

Die Docks von New York - 7.0
(R: Josef von Sternberg / USA 1928)

Der Unbekannte - 7.0
(R: Tod Browning / USA 1927)

The Hitch-Hiker - 7.0
(R: Ida Lupino / USA 1953)

Tatort... Hauptbahnhof Kairo - 7.0
(R: Youssef Chahine / ÄGY 1958) 

Weites Land - 8.5 (aufgewertet)
(R: William Wyler / USA 1958)

Schritte in der Nacht - 6.5
(R: Alfred L. Werker / USA 1948)

Der Wind - 7.5
(R: Victor Sjöström / USA 1928)

Die Teufelsbrigade - 7.0
(R: Raoul Walsh / USA 1951)

The Red House - 7.5
(R: Delmer Daves / USA 1947)

1968 - 5.0
(R: Tassos Boulmetis / GR 2018)

Drei Rivalen - 6.5
(R: Raoul Walsh / USA 1955)

Dark Passage - 7.0
(R: Delmer Daves / USA 1947)

Der letzte Wagen - 7.0
(R: Delmer Daves / USA 1956)

Der gebrochene Pfeil - 7.0
(R: Delmer Daves / USA 1949)

Key Largo - 7.5
(R: John Huston / USA 1948)

Yoga Hosers - 3.0
(R: Kevin Smith / USA 2016)

Griff in den Staub - 7.0
(R: Clarence Brown / USA 1949)

The 7th Victim - 6.5
(R: Mark Robson / USA 1943)

The Favourite - 7.0
(R: Yorgos Lanthimos / USA, GB, IRL 2018)

Solo: A Star Wars Story - 6.0
(R: Ron Howard / USA 2018)

Es war einmal Indianerland - 5.5
(R: Ilker Catak / D 2017)

Black Panther - 6.0
(R: Ryan Coogler / USA, ZAF, KOR, AUS 2018)

Beautiful Boy - 5.5
(R: Felix Van Groeningen / USA 2018)

Am goldenen See - 6.0
(R: Mark Rydell / USA 1981)

Halloween - 5.5
(R: David Gordon Green / USA 2018)

The Master - 6.5
(R: Paul Thomas Anderson / USA 2012)

Mandy - 5.5
(R: Panos Cosmatos / USA, B, NL 2018)

Frau am Abgrund - 6.0
(R: Otto Preminger / USA 1949)

Blue my Mind - 7.0
(R: Lisa Brühlmann / CH 2017)

Right Now, Wrong Then - 7.0
(R: Hong Sang-soo / KOR 2015)

Khartoum - 6.0
(R: Basil Dearden / GB 1966)

The House With The Clock in its Walls - 5.5
(R: Eli Roth / USA 2018) 

Jurassic Park: Das gefallene Königreich - 4.0
(R: J.A. Bayona / USA 2018)



Kryo - 6.0
(R: Christoph Heimer / D 2016)
 
Entschuldigung, ich suche den Tischtennisraum und meine Freundin - 6.5
(R: Bernhard Wenger / Ö 2018)

 
Cameron

++
Tout est pardonné
(R: Mia Haensen-Love / F 2007)

Sorrows
(R: Gregory Markopoulos / CH 1969)

Homeland: Iraq Year Zero
(R: Abbas Fahdel / Irk 2015)

Clueless
(R: Any Heckerling / USA 1995)

Manila in the Claws of Light
(R: Lino Brocka / Ph 1975)

+
An Elephant Sitting Still
(R: Hu Bo / Ch 2018)

Thunderbolt
(R: Josef von Sternberg / USA 1929)

Bhuvan Shome
(R: Mrinal Sen / IND 1969)

Come Drink With Me
(R: King Hu / Ch 1966)

My Twentieth Century
(R: Ildiko Enyedi)

Boogie Nights
(R: Paul Thomas Anderson / USA 1997)


Sonntag, 3. Februar 2019

Fern-Sehen / TV-Tipps: 04.02.19 - 10.02.19



Alle Angaben sind ohne Gewähr:

04.02. 

Die letzte Schlacht - 20:15, Arte
(R: Ted Post / USA 1978)

Dr. Seltsam oder Wie ich lernte, die Bombe zu lieben - 22:05, Arte
(R: Stanley Kubrick / GB, USA 1964)

Die glorreichen Sieben - 22:15, ZDF
(R: Antoine Fuqua / USA 2016)

Der Fremde am See  23:20, WDR
(R: Alain Guiraudie / F 2013)

05.02. 

Schatten der Wahrheit - 20:15, Kabeleins
(R: Robert Zemeckis / USA 2000)

12 Uhr nachts - Midnight Express - 22:20, Tele 5
(R: Alan Parker / Gb 1978) 

Auf der Flucht - 22:50, Kabeleins
(R: Andrew Davis / USA 1993) 

Der Krieg des Charlie Wilson - 0:20, ZDF
(R: Mike Nichols / USA, D 2007)    

06.02. 

Drei Farben: Blau - 20:15, Arte
(R: Krzystof Kieslowski / F, PL, CH, GB 1993)

Planet der Affen - 20:15, Kabeleins
(R: Tim Burton / USA 2001) 

Lobster - 22:25, 3sat
(R: Yorgos Lanthimos / IRL, GB, GR, F, NL 2015)

Ocean´s Eleven - 22:20, Prosieben 
(R: Steven Soderbergh / USA, AUS 2001)

Ixcanul – Träume am Fuße des Vulkans (OmU) - 22:40, Arte
(R: Jayro Bustamante / GUAT, F 2015) 

Die letzte Versuchung Christi - 0:00, Tele 5
(R: Martin Scorsese / USA, KAN 1988)

07.02.

Lucky - 21:00, 3sat
(R: John Carroll Lynch / USA 2017)

Grüße aus Fukushima - 22:05, Arte
(R: Doris Dörrie / D 2016) 

Dämonen und Wunder - Dheepan - 22:25, 3sat
(R: Jacques Audiard / F 2015)


Polizeiruf 110 - Smoke on the Water - 22:30, RBB
(R: Dominik Graf / D 2014)

Kreuzweg - 23:50, Arte
(R: Dietrich Brüggemann / D, F 2014) 


Mit Siebzehn - 0:00, RBB
(R: André Téchiné / F 2016)



08.02. 

Mission: Impossible - Rogue Nation - 20:15, Prosieben
(R: Christopher McQuarrie / USA, HK, CHINA 2015)

Elle - 22:25, 3sat
(R: Paul Verhoeven / F, D, B 2016)


09.02.

Victoria - 20:15, 3sat
(R: Sebastian Schipper / D 2015)

Life - 20:15, ServusTV
(R: Anton Corbijn / GB, KAN, D, AUS, USA 2014)

Ich seh, ich seh - 22:25, 3sat
(R: Severin Fiala & Veronika Frank / Ö 2014)

Gloria - 22:50, RBB
(R: Sebastian Lelio / CHILE, SP 2013)

Cube - 0:15, RTL II
(R: Vincenzo Natali / KAN 1997)

Taxi Driver - 1:00, ZDF
(R: Martin Scorsese / USA 1976)

10.02. 

Wer den Wind sät - 20:15, Arte
(R: Stanley Kramer / USA 1960)

Hedi Schneider steckt fest - 21:45, 3sat
(R: Sonja Heiss / D, N 2015)

Terminator 2 - 22:20, Arte
(R: James Cameron / USA, F 1991)

Hell or High Water - 23:35, Prosieben
(R: David Mackenzie / USA 2016)


Autor: Hoffman
 

Mittwoch, 30. Januar 2019

Kritik: An Elephant Sitting Still (2018)

An Elephant Sitting Still von Hu Bo beginnt weiß, im Schnee, und endet schwarz in tiefer Nacht. Es ist ein Film des Binären, des Gesetzten und Unfreien, der die Möglichkeit von Zwischentönen ausschließt. Aber interessanterweise kennzeichnet das Schwarz des Endes nicht die totale Depression, sondern eine Utopie. Im Schwarz findet sich, zum ersten Mal nach vier Stunden, eine Gemeinschaft. Es kennzeichnet ein Streben, einen Sinn; das Weiss birgt hingegen keine transzendentale Verklärung, sondern schildert das blutleere Leben, in das die vier Hauptcharaktere geworfen werden.
Alles ist in diesem Film zum Extrem getrieben, Nuancen gibt es nicht; das Blutleere rührt von der Unmöglichkeit von Verständnis, das sich Menschen in dieser Welt gegenüberbringen können. Dies bildet die Grundlage des Films, der mich in dieser Hinsicht etwas an Elias Canettis Die Blendung erinnert: entweder verstehen sich die Charaktere nicht, weil sie einander derart entfremdet sind, oder sie verwirren sich in Missverständnisse und falsche Annahmen. Diese führen in entgegengesetzte Richtungen: einerseits zu Eskalation, die wiederum nur falsch interpretiert werden wird, andererseits zu totaler Gleichgültigkeit, die gar nicht interpretiert werden kann. Eskalation ist hier aber nur ein Ausdruck der totalen Gleichgültigkeit, ihre Verdinglichung. Sie ist zwingende Folge fast jeder Szene; wir sind in einer Gesellschaft, deren Grundrisse verrückt, dessen bindende Stricke überspannt sind, deren Teile nicht mehr aufeinander passen.
Der Film bombardiert uns mit diesem Thema, das nicht nur strukturell in den Film eingebettet ist, sondern auch ausgesprochen wird: „Ich kann dich nicht verstehen, und du kannst mich nicht verstehen“ sagt eine Frau zu ihrem potentiellen Liebhaber namens  Cheng, der einer der vier Protagonisten darstellt. Beziehungen funktionieren nicht, innerhalb als auch zwischen den Generationen: als Liebesbeziehung nicht (die gerade erwähnte endet im Zerwürfnis, eine andere im öffentlichen Skandal, eine dritte in Selbstmord), als freundschaftliche Beziehung nicht (die einzige im Film gezeigte Freundschaft zwischen zwei Schülern ist eine Katastrophe und endet ebenfalls in Streit und Selbstmord), und als familiäre Beziehung nicht. Da gibt es das vergiftete Verhältnis von Schüler Wei Bu zu seinem Vater, der ihn als Nichtsnutz sieht und ihm unterstellt, Geld zu stehlen; und Ling und ihre Mutter, die sich nicht um die desolate Wohnung kümmert. Oder der pensionierte Wang, der von seinen Kindern in ein Wohnheim abgeschoben wird, rücksichtslos und ohne Versuch, sich in dessen Lage einzufühlen (Die Bindungen zwischen Wang und seiner Enkelin, die ihn begleitet, sowie diejenige zwischen Wei Bu und seiner verstorbenen Grossmutter bilden eine Ausnahme. Sie suggerieren, dass das Verhältnis über zwei Generationen hinweg funktionieren kann).

Die Hauptfiguren, und mit ihnen die jeweiligen Generationen bekommen wir nur in zweierlei „Funktionsweisen“ zu sehen, ausserhalb derer sie nicht agieren können. Entweder werden sie fälschlicherweise beschuldigt, und ohne tatsächlichen Grund von ihrem Umfeld in die Enge getrieben, oder (und als Folge davon) die Situation schlägt in ihre Gegenteil um, wir erleben sie als Täter; die Kette der „Wahrheitsverrückung“ weiterspinnend wirken sie destruktiv auf ihr Umfeld ein, mit grundlosen Schlägen oder absurden Schuldzuweisungen. Hu Bo gibt sich hier besonders zynisch: als einziger Gegenpol zu Obrigem ist Wei Bu von der Unschuld seines Freundes überzeugt, der bezichtigt wird, ein Handy eines Mitschülers geklaut zu haben – doch erweist sich diese Unschuldsvermutung als falsch. Wir folgen einer Spirale in die Tiefe, an deren Ende sich die Schuld- und Wahrheitsfrage erübrigt; wie sie auch betrachtet wird, die – empfundene – Sinnlosigkeit des Lebens bleibt bestehen.
Dennoch verschwindet Trost nicht ganz von der Bildfläche. Wir finden ihn zunächst in den langen Einstellungen, in denen die Kamera den umherwandernden Personen folgt, und die immer wieder mit Musik unterlegt sind. Die Musik suggeriert hier einen Gegenpol zum Dyptich von Eskalation und Gleichgültigkeit, nämlich den der Akzeptanz. Nur in der Akzeptanz ihrer Gleichgültigkeit bzw. ihrer Verstrickungen in Ungerechtigkeit finden wir mit den Charakteren so etwas wie eine lebensbejahende Kraft. Die Musik, nicht nur als Zuckerguss die Bilder umhüllend, sondern auch in den Köpfen der Personen abspielend, die wir gerade folgen (zumindest lässt sich das leicht vorstellen), begünstigt gerade in ihrer Künstlichkeit die Loslösung der Charaktere ihrer selbst, die eine Voraussetzung der Akzeptanz darstellt; sie bewirkt mit sanfter Geste die Einordnung des Geschehens in einen kosmischen Zusammenhang und somit das mit sich ins Reine Kommen der Figuren. Sie setzt ein, manchmal während einer Eskalation, manchmal danach, und de-eskaliert; sie übernimmt den Schwung der Eskalation und benützt ihn zur Möglichkeit eines Perspektivenwechsels. Eine der eindrücklichsten, unvergesslichsten Passagen des Films ist jene gespenstische Szene, bei der die Kamera mit Wang das Altenheim, in das ihn seine Kinder abschieben wollen, besichtigt, und irgendwann vollends seine Perspektive einnimmt: in einer endlos fliessenden Einstellung gleitet sie über die Insassen hinweg, die in Trostlosigkeit zu versinken drohen; doch die elektronische Musik hievt uns über blosse Tristesse hinweg und deutet auf das Einfinden dieser Insassen mit ihrem Schicksal.


Für grosse Teile des Films bleibt die Kamera äußerst nahe am Gesicht der Hauptfiguren – egal ob sie diese von vorne oder von hinten betrachtet, der Rest der Welt, die ungenannte Stadt in Nordchina, die den Schauplatz abgibt, bleibt unscharf, kommt nie in den Fokus. Dies korreliert mit dem Eingenommensein der Personen ihrer selbst, ihrem Eingeschlossensein und – wortwörtliche – Perspektivlosigkeit, und selbst bei den zahlreichen Eskalationen (Selbstmord von Freunden, Tötung eines Hundes, Schlägereien etc.) verharrt die Kamera bei einem Gesicht. Erst gegen Ende lockert sich dieses Muster ein wenig auf, wir sehen auch mal mehrere Personen gleichberechtigt im Bild, wir sehen tableaux vivants, und die letzte Einstellung zeigt die Figuren, die sich auf den Weg gemacht haben, einen Elefanten zu besichtigen, der in einer abgeschiedenen Stadt stets reglos dasitzt, stillsitzt, von extremer Ferne, in völliger Dunkelheit. Es ist wiederum die Loslösung von den Figuren, das Verlieren von unmittelbarer Information, das optimistisch stimmt, das den Ausweg und das Finden einer Gemeinschaft ermöglicht: in der Distanz erst wartet die Nähe.

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Autor: Cameron
(Diese Kritik erschien zuerst bei Jugend ohne Film:http://www.jugendohnefilm.com/die-blendung-an-elephant-sitting-still-von-hu-bo/ )