Samstag, 29. Oktober 2011

Kritik: Freddy vs. Jason

Ich weiß nicht warum, ich weiß nicht wie und ich weiß nicht wie es passierte? Doch es geschah. Es war ein Donnerstagabend, eigentlich ein Abend wie jeder Andere, doch es sollte anders kommen. Ich es war nach Mitternacht, irgendwie hatte ich es schon vermutet, doch es war in wirklich nie eine Option. Die Minuten verstrichen und schlussendlich saß ich vor dem Fernseher und schaute "Freddy vs. Jason" von Ronnie Yu aus dem Jahre 2003. Ein Crossover von den beiden Filmreihen "Nightmare on Elm Street" und "Freitag, der 13.", aber ich denke dies sollte eh jedem bekannt sein.

Eigentlich unglaublich, dass ich so was schaue, aber "No Risk, no Fun", wer weiß schon wie man das inhaltlich interpretieren kann, nun erstmal kurz zur Story, da ist eh nicht zu viel zu sagen, eigentlich wird das ganze Ding was die Herren hier Geschichte nennen nur irgendwie zusammen gekleistert, absolut banal (mir fällt kein anderes Wort ein) , vielleicht auch nur ein Stück selbstironisch, irgendwas mit Teenies und so, Freddy Krueger sitzt in der Hölle oder sonst wo fest und reanimiert irgendwie den Massenmörder Jason Voorhees und der verbreitet Angst und Schrecken für ihn, damit der Freddy wieder da rauskommt, tötet der eben in seinem Auftrag. Jedoch kommt es dann bald wie es fast immer kommt und zwar zum Streit der beiden Gentlemen. Anders gesagt die beiden Ikonen treffen aufeinander. Und wie anderweitig erwähnt es sind nicht De Niro und Pacino. Horrorikonen. So heißt es nun Freddy vs. Jason.

Und das Ganze nicht mal so mies wie erwartet, denn es gibt wirklich echt schlimmere von der Sorte...*hust

Immerhin Robert Englund ist wieder Freddy Krueger, darüber muss man wohl nicht allzu viele Worte verlieren, in der Rolle klasse, aber im Gegensatz dazu wurde der Jason aber mit Ken Kirzinger ersetzt, dennnoch gar keine so schlechte Wahl, passt auch hier, dann noch ein paar Teenies da zum Beispiel Jason Ritter und wie dich nicht alle heißen, wills mir gar nicht erst ausmalen, ist auch egal, denn unsere geliebten(seit wann das denn?) Horrorstars stehen ja im Mittelpunkt.
Und dieser Kampf zwischen ihnen macht durchaus Spaß (ich glaube gerade nicht, das ich das wirklich gesagt habe), denn hier wirds auch ordentlich blutig und brutal (ist das nicht bedenklich, wenn ich das gut finde), öfters so abgetrennte Gliedmaßen, Köpfe und so weiter und so weiter...dabei gehts noch ordentlich hin und her, ist ja fast selbst erklärt, viele Kämpfe und so ein Zeug, furios gemacht und flott erzählt, irgendwie "geil"(ich verstehe langsam selbst nicht mehr was ich sage), denn positiv ist hierbei hervorzuheben ist, dass sich das Werk eigentlich zu keiner Zeit wirklich ernst nimmt und so förmlich die Klischees aufeinander wirft und diese noch mal schön dick serviert (und ich hoffe, ich hoffe wirklich, dass das selbstironisch gemeint war).

Dazu noch ein paar feine Anspielungen und das Fest für Fans ist eigentlich schon kreiert. Problem: Was machen die Nichts-Fans? Keine Ahnung. Müssen wir es also aus Hoffmans Standpunkt sehen, pessimistisch, verhasst und abgrundtief böse, wie sieht ein solcher Mensch den Film. Zudem muss ich sagen, dass ich beide Reihen teilweise mochte, teilweise aber auch hasste bzw. hasse, Geschmackssache. Schwer zu entscheiden, aber ich fands echt unterhaltsam (damit ich nicht noch mehr von solchen komischen Worten verwenden muss), natürlich lag da auch der Grad zwischen unterhaltsam bzw. nett gemacht und richtig mies bzw. das andere Wort spar ich mir aus Sicherheitsgründen, jedoch der positive Teil überwiegt. Was man kritisieren könnte steht ja schon fest, so was wie nicht vorhandene Charakteren die in irgendeiner Form interessant sind, somit eher einem feuchten Toastbrot ähneln, bis auf Freddy und Jason natürlich.... dann noch den ein oder anderen behämmerten Dialog, störte mich an einigen Stellen, vollkommen egal wie sarkastisch und selbstironisch das gemeint war, ich bin halt so. Es muss immer intelligent und logisch sein, die Logik wird zum Glück gleich weggelassen, über so was könnte ich noch geschätzte 10 bis 20 Seiten schreiben, wenn ich das nicht bereitsgetan habe. Trotzdem werde diese für mich existierenden "Missstände" wieder ausgeglichen durch "krasse" (*Ohnmachtsanfall) Effekte, nette Blutfaktor und alles in der Richtung und somit natürlich allein wegen dem Zusammentreffen von Freddy und Jason bzw. deren tollen Showdown, oh und die musikalische Untermalung war auch hübsch-passend ausgewählt.

Fakt ist also irgendwie für mich, dass "Freddy vs. Jason" rasiermesserscharfes und unterhaltsames Spektakel ist, was ich zu meiner eigenen Überraschung nicht hasse bzw. hassen kann, klar musste ich ein paar Abzüge machen, doch irgendwie schon ein Spaß mit eigentlich alldem was die Reihen der beiden Horrorgiganten ausmachten. Mir hats irgendwie gefallen, weiß auch nicht warum. Einfach Spaß haben, eine seltsame Filmerfahrung...



6 / 10

Autor: Hoffman

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