Sonntag, 18. Februar 2018

Fern-Sehen / TV-Tipps: 19.02.18. - 25.02.18.



Alle Angaben sind ohne Gewähr:

19.02. 

Mission: Impossible 3 - 20:15, Kabeleins
(R: J.J. Arams / USA 2006)

Cloud Atlas - 20:15, Arte
(R: Lana & Lily Wachowski, Tom Tykwer / USA, D 2012)

Höhere Gewalt - 20:15, One
(R: Ruben Östlund / S, DK, F 2014)

Gravitiy - 22:30, ZDF
(R: Alfonso Cuaron / USA 2013)

Verfluchte Liebe deutscher Film - 23:20, WDR
(R: Johannes Sievert, Dominik Graf / D 2016)

Das alte Gesetz - 23:50, Arte
(R: Ewald André Dupont / D 1923)

20.02. 

Spuren - 20:15, ServusTV
(R: John Curran / AUS 2013)

Mädchen mit Gewalt - 23:40, WDR
(R: Roger Fritz / D 1970)

21.02.

Ocean´s Eleven - 20:15, Kabeleins
(R: Steven Soderbergh / USA 2001)

Leb wohl, meine Königin! - 20:15, Arte
(R: Benoit Jacquot / F 2001)

Geisterjagd - 22:25,Arte
(R: Raed Andoni  / CH, F, PS 2017)

Margin Call - 22:45, RBB
(R: J.C. Candor / USA 2011) 

The Crow - 23:40, Tele 5
(R: Alex Proyas / USA 1994)

Havarie - 0:15, Arte
(R: Philipp Scheffner / D 2016)

22.02.

Nicht auflegen! - 20:15, Kabeleins
(R: Joel Schumacher / USA 2002)

Eine Leiche zum Dessert - 20:15, ServusTV
(R: Robert Moore / USA 1976)

Jack - 22:25, 3sat
(R: Edward Berger / D 2014)

Pyromaniac - 23:20, Arte
(R: Erik Skjoldbjærg / N 2016)

23.02.

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit - 20:15, Prosieben
(R: Bryan Singer / USA 2014)

Mord in Louisiana - 22:35, 3sat
(R: Bertrand Tavernier / F, USA 2008)

Meuterei am Schlangenfluss - 23:30, BR
(R: Anthony Mann / USA 1952) 

24.02. 

Julies Geheimnis - 20:15, ServusTV
(R: Olivier Péray / F 2010)

Oh Boy - 21:40, One
(R: Jan Ole Gerster / D 2012)

Das Parfum - 22:55, Sat 1
(R: Tom Tykwer / D 2006)

Besser geht´s nicht - 0:00, MDR
(R: James L. Brooks / USA 1997) 

25.02. 

Notting Hill - 14:35, ZDF
(R: Roger Michell / GB, USA 1999) 

X-Men: Apokalypse - 20:15, Prosieben
(R: Bryan Singer / USA 2016)

Spuren im Sand - 20:15, Arte
(R: John Ford / USA 1949)

Schultersieg - 22:55, RBB
(R: Anna Koch / D 2016)

Duell in Diablo - 23:20, Tele 5
(R: Ralph Nelson / USA 1965)

Blue Valentine - 0:15, ARD
(R: Derek Cianfrance / USA 2010)


Autor: Hoffman  

Mittwoch, 14. Februar 2018

»Ich hatte einst ein schönes Vaterland...« - Klassiker der Extraklasse: Ich war neunzehn (1968)



Konrad Wolfs »Ich war neunzehn« ist eine Aufarbeitung der Vergangenheit, seiner Vergangenheit. Wolfs Film lässt sich als autobiografisches Dokument verstehen, das wie ein Tagebuch angelegt ist, das die genauen Tage und Daten festhält, an dem die Ereignisse stattfinden. Wolf schildert die letzten Tage vor dem Ende des Krieges. Der Film beginnt im April 1945. Am 16. April. Der Krieg ist so gut wie vorbei. Wolf zieht Bilanz, über das, was der Krieg hinterlässt und in welcher verschiedenen Situationen die unterschiedlichen Menschen stecken. Sein Protagonist Gregor (Jaeckie Schwarz), ein neunzehnjähriger Deutscher, kommt als Leutnant der roten Armee zurück nach Deutschland. Seine Heimat scheint ihm aber mittlerweile fremd geworden zu sein. Seine Eltern waren, wie Wolfs Vater Friedrich Wolf selbst, als Konrad ein Kind war, nach Moskau immigriert. Über die Figur des Gregors verarbeitet Wolf seine eigenen Erlebnisse in dieser Zeit, denn auch er war Soldat gewesen, und schildert persönliche Eindrücke, die er in seinem Tagebuch festhielt.



Wolf schildert feinfühlig und eindringliche seine episodenhaft angelegte Odyssee durch das von Krieg gezeichnete Deutschland, das die Extreme zwischen Dichtern und Konzentrationslagern in sich beherbergt, zwischen Heine und Sachsenhausen, zwischen Goethe und Auschwitz und in der sein Protagonist und dessen Kameraden den unterschiedlichsten Menschen begegnen und er somit ein nuanciertes Bild der damaligen Situation zeichnet: Da sind Menschen, die Angst haben und die Angst hatten, deren Positionen sich nun am Ende des Krieges gewechselt haben, die leeren Städte, die Mitläufer, die Verzweifelten, ein intellektueller Architekt, der über die Schuld Deutschlands philosophiert und sich das Geschehene versucht zu erklären. Da sind aber auch die deutschen Offiziere, die sich in der Spandauer Zitadelle, einer Festung, die von Wasser umschlossen ist, verbarrikadiert haben. Da gibt es die lethargischen Kommandanten, die schon längst genug vom Krieg haben, die auf den Frühling warten und Traubenzucker als freundschaftliche Geste anbieten, aber auch die SS-Offiziere in der Festung, die eine Kapitulation ablehnen, die nicht glauben, dass es vorbei ist, bevor die Niederlage wirklich eintritt und warten. So gibt es dort einen fanatischen Obersturmbandführer, der sich bereits in sein eigenes finsteres Verließ zurückgezogen hat, aber immer noch vom »Schicksalskampf« spricht und dann wiederum die Offiziere, die begriffen haben, dass es bald vorbei ist, über ihre Rolle in der Zukunft nachdenken und die Chance zum desertieren nutzen.



Konrad Wolf erzählt diesen Film mit viel Ernst und Tragik, wenn Gregor einen deutschen Soldaten findet, der blind geworden ist, allein zurückgelassen wurde, noch optimistisch in die Zukunft blickt und nicht weiß, das der Krieg so gut wie entschieden ist, aber auch manchmal mit leichter bis tragischkomischer Munterkeit, denn sein Film hat auch komische Anekdoten zu bieten, wie ein Major (ganz ordnungsgemäß: Rolf Hoppe), der sich erst noch fein säuberlich und ordentlich bei seiner Dienststelle abmelden will, bevor er sich in die Gefangenschaft der russischen Armee begibt. Wolf inszeniert akribisch und nüchtern. Er hält seinen Film beinahe dokumentarisch, unterstreicht damit die Authentizität, die schon das Drehbuch von ihm und Wolfgang Kohlhaase vermittelt. Die präzise Strenge mancher Bildkompositionen wechselt dabei teils immer mal wieder mit einer beweglichen Handkamera, die sich auf Details spezialisiert, mehr in die direkte Situation und das Gefühl der Situation, in der die Protagonisten sind, versetzt. Daneben gibt es weiterhin auch noch die immer nur kurzen Momente der freundschaftlichen Annäherung zwischen den Parteien, die irgendwie etwas hoffnungsvolles an sich haben. Am Ende entlässt der Film den Zuschauer aber mit einem nachdenklichen Ausblick in die Ferne, in eine Zukunft, die noch nicht wirklich klar zu sein scheint, denn auch Gregor, der sich nun gedankenversunken treiben zu lassen scheint, scheint nicht wirklich zu wissen, was nun vor ihm steht, wohin (= Berlin als Aussicht, aber was wird ihn dort erwarten?) es ihn nun wieder verschlagen wird. Auch ihn hat der Krieg gezeichnet. Seine Reise ist jedenfalls noch nicht vorbei.

8.5 / 10

Autor: Hoffman 

Sonntag, 11. Februar 2018

Fern-Sehen / TV-Tipps: 12.02.18. - 18.02.18.


Alle Angaben sind ohne Gewähr:

12.02.

Der Saustall - 20:15, Arte
(R: Bertrand Tavernier / F 1981)

Mission: Impossible - 20:15, Kabeleins
(R: Brian De Palma / USA 1996) 

Jung & Schön - 22:30, ZDF
(R: Francois Ozon / F 2013) 

Der gekaufte Tod - 22:20, Arte
(R: Bertrand Tavernier / F, D 1980)

Ödipussi - 22:20, MDR
(R: Vicco von Bülow / D 1988)

Angst über der Stadt - 23:30, BR
(R: Henri Verneuil / F, I 1975)

13.02. 

Überleben! - 20:15, Tele 5
(R: Frank Marshall / USA 1993)

Enduring Love - 22:05, ServusTV
(R: Roger Michell / GB 2004)

14.02. 

Aufbruch ins Ungewisse - 20:15, ARD
(R: Kai Wessel / D 2017)

Kleine Schmutzige Tricks - 20:15,Tele 5
(R: Stephen Frears / GB 2002)

Taxi Teheran - 20:15, Arte 
(R: Jafar Pahani / IRN 2015)

Der Exorzist: Der Anfang - 22:05, Tele 5
(R: Renny Harlin / USA 2004) 

Boyhood - 22:25, 3sat
(R: Richard Linklater / USA 2014)

Als wir träumten - 23:05, Arte
(R: Andreas Dresen / D, F 2015)

Ein letzter Tango - 23:25, WDR
(R: German Kral / ARG, D 2015)

Stilles Land - 1:00, Arte
(R: Andreas Dresen / D 1992)

 15.02. 

Auf Messers Schneide - 20:15, ServusTV
(R: Lee Tamahori / USA 1997) 

Flucht in Ketten - 21:00, 3sat
(R: Stanley Kramer / USA 1958)

Robocop - 22:00, Tele 5
(R: Paul Verhoeven / USA 1987) 

Die Geschichte einer Dienerin - 22:35, 3sat
(R: Volker Schlöndorff / USA,  D 1990)

Remainder - 23:15, Arte
(R: Omer Fast / GB, D 2015)

Lichter - 0:15, RBB
(R: Hans-Christian Schmid / D 2003)

  
16.02. 

Reich oder tot - 20:15, Arte
(R: Lars Becker / D, IND, Ö 2017)

Cotton Club - 22:35, 3sat
(R: Francis Ford Coppola / USA 1984)

Prometheus - 0:30, Prosieben
(R: Ridley Scott / USA, GB 2012)

17.02. 
 

Heist - 21:40, ZDFNeo
(R: David Mamet / USA, KAN 2001)

Ein Mann von Welt - 23:55, RBB
(R: Hans Petter Moland / N 2010)

Das Messer - 1:40, ARD
(R: Richard Marquand / USA 1985)

18.02.

Ich und Earl und das Mädchen - 14:05, Prosieben
(R: Alfonso Gomez-Rejon / USA 2015)

Codename U.N.C.L.E. - 20:15, Prosieben
(R: Guy Ritchie / GB, USA 2015)

Es geschah am helllichten Tag - 20:15, Arte
(R: Ladislao Vajda / CH, D 1958)

Lawman - 20:15, Tele 5
(R: Michael Winner / USA 1971)

Drive - 21:50, Arte
(R: Nicolas Winding Refn /USA 2011)

Der Marshal - 22:20, Tele 5
(R: Henry Hathaway / USA 1969)

Inception - 23:20, RTL II
(R: Christopher Nolan / USA 2011) 

Zwei an einem Tag - 23:45, ARD
(R: Lone Scherfig / GB 2011)

Autor: Hoffman 



 

 

Mittwoch, 7. Februar 2018

Zuletzt geschaut: Januar (2018)



Hoffman

Der Glückspilz - 7.0
(R: Billy Wilder / USA 1966)

Jurassic Park - 9.0
(R: Steven Spielberg / USA 1993)

The Girl With All the Gifts - 6.0
(R: Colm McCarthy / GB, USA 2016)

Finale in Berlin - 7.0
(R: Guy Hamilton / GB, USA 1966)

Zardoz - 6.0
(R: John Boorman / GB, IRL 1974)

Manhattan Murder Mystery - 7.0
(R: Woody Allen / USA 1993)

Flucht ins Ungewisse - 7.5
(R: Sidney Lumet / USA 1993)

Toll trieben es die Römer - 5.5
(R: Richard Lester / GB, USA 1966)

Deadpool - 2.5
(R: Tim Miller / USA 2016)

Secret Honor - 7.0
(R: Robert Altman / USA 1984)

Weekend - 7.0
(R: Andre Haigh / GB 2011)

Epidemic - 6.5
(R: Lars von Trier / DK 1988)

Insidious: Chapter 3 - 3.5
(R: Leigh Whannell / USA, KAN 2015)

Columbo: Tödliche Trennung - 6.0
(R: Steven Spielberg / USA 1971)

Das Leben der Boheme - 7.0
(R: Aki Kaurismäki / I, S, F, D, FIN 1992)

Der Mann auf dem Dach - 7.0
(R: Bo Widerberg / S 1976)

Die Last der Träume - 6.5
(R: Les Blank / D 1982)

The Killing of a Sacred Deer - 7.0
(R: Yorgos Lanthimos / GB, USA, IRL 2017)

Ein Mann sieht Rot - 5.5
(R: Michael Winner / USA 1974) 

The Trial of Joan of Arc  - 7.0
(R: Robert Bresson / F 1962)

Paterson - 7.0
(R: Jim Jarmusch / USA 2016)

Don´t Torture A Duckling - 7.0
(R: Lucio Fulci / I 1972)

Cronos - 6.0
(R: Guillermo Del Toro / MEX 1993)

Die Harten und die Zarten - 7.5
(R: William Friedkin / USA 1970)

Die James Dean Story - 7.0
(R: Robert Altman / USA USA 1957)

Dario Argento´s World of Horror - 6.0
(R: Michele Soavi / I 1995)

The Big Red One - 6.5
(R: Samuel Fuller / USA 1980)

Seine Gefangene - 6.5
(R: Henri-Georges Clouzot / I, F 1968)

Selma - 5.5
(R: Ava DuVernay / USA, GB 2014)

Picasso - 7.0
(R: Henri-Georges Clouzot / F 1956)

Das Ultimatum - 6.0
(R: Robert Aldrich / USA, D 1977)

Die Hafenkneipe von Taihiti - 5.5
(R: John Ford / USA 1963)

Identifikation einer Frau - 7.0
(R: Michelangelo Antonioni / I 1982)

Ende eines Sommers - 7.0
(R: Olivier Assayas / F 2008)

Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit - 5.5
(R: Uberto Pasolini / GB, I 2013)

Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia - 7.0
(R: Sam Peckinpah / USA, MEX 1974)

Siebzehn - 6.5 (konstant)
(R: Monja Art / Ö 2017)

O-bi, O-ba - Das Ende der Zivilisation - 7.0
(R: Jerzy Stuhr / PL 1985)

Der Kongress - 6.0
(R: Ari Folman / F, ISR, D, PL, B, LUX 2013)

Quintett - 5.5
(R: Robert Altman / USA 1979)

Der andere Liebhaber - 6.5
(R: Francois Ozon / F, B 2017)

Ginger & Fred - 7.5 (konstant)
(R: Federico Fellini / D, F, I 1986)

...denn sie wissen nicht, was sie tun - 8.5 (konstant)
(R: Nicholas Ray / USA 1955)

Zero Dark Thirty - 5.5
(R: Kathryn Bigelow / USA 2012)

Die Hexenjagd - 7.0
(R: Otakar Vávra / CZE 1970)

Stoßtrupp Gold - 6.0
(R: Brian G. Hutton / USA 1970)

Mama - 5.5
(R: Andy Muschetti / KAN, SP 2013)

The Boxer - 7.0
(R: Shuji Terayama / J 1977)

Das Totenschiff - 7.0
(R: Georg Tressler / MEX, D 1959)

Millions - 5.5
(R: Danny Boyle / USA, GB 2004)

Die Blechpiraten - 6.0
(R: H.B. Halicki / USA 1974)

Madadayo - 6.5
(R: Akira Kurosawa / J 1993)

Herbert - 6.5
(R: Thomas Stuber / D 2015)

Ich bin die Andere - 6.0
(R: Margarethe von Trotta / D 2006) 




Cameron

++
Summer of '42
(R: Robert Mulligan / USA 1971)

Los Muertos
(R: Lisandro Alonso / SP 2004)

Changeling (Rewatch)
(R: Clint Eastwood / USA 2008)




+
Grand Hotel
(R: Edward Gouldaing / USA 1932)

Orfeo  
(R: Claude Goretta / CH 1985)

L'invitation
(R: Claude Goretta / CH 1973)

Rat-Trap
(R: Adoor Gopalakrishnan / Ind 1982)

Dainah la métisse
(R: Jean Grémillon / F 1931)

The Suspended Step of the Stork
(R: Theo Angelopoulos / Gr 1991)


-
Come September
(R: Robert Mulligan / USA 1961)

La città delle donne 
(R: Frederico Fellini / It 1980)


?
La mujer sin cabeza
(R: Lucrecia Martel / Arg 2008)

Sonntag, 4. Februar 2018

Fern-Sehen / TV-Tipps: 05.02.18. - 11.02.18.



Alle Angaben sind ohne Gewähr:

05.02. 

Der namenlose Tag - 20:15, ZDF
(R: Volker Schlöndorff / D 2018)

Der Vorleser - 20:15, Arte
(R: Stephen Daldry / USA, D 2008)

Love & Mercy - 20:15, One
(R: Bill Pohlad / USA 2014)

Das Bourne Ultimatum - 22:15, ZDF
(R: Paul Greengrass / USA, D 2007)

Joint Security Area - 22:15, Arte
(R: Park Chan-wook / KOR 2000) 

Preis der Freiheit - 23:15, NDR
(R: Egon Monk / D 1966) 

Pigs Will Fly - 0:10, ZDF
(R: Eoin Moore / D 2002) 

06.02.

Mitten in Deutschland: NSU - Die Täter (1)
(R: Christian Schwochow / D 2016)

Der Postmann - 22:00, ServusTV
(R: Michael Anderson / I, F, B 1994) 


Besser geht´s nicht - 22:10, WDR
(R: James L. Brooks / USA 1997)

Stadt der Blinden - 1:10, ARD
(R: Fernando Meirelles / KAN 2008) 

07.02.

Gran Torino - 20:15, Kabeleins
(R: Clint Eastwood / USA, D 2008)

Nurse Betty - 20:15, Tele5
(R: Neil LaBute / USA, D 2000)

Wenn das Fest beginnt... - 20:15, Arte
(R: Bertrand Tavernier / F 1975)

Persona - 23:05, Arte
(R: Ingmar Bergman / S 1966) 

Kein Mittel gegen Liebe - 0:30, BR
(R: Nicole Kassell / USA 2011) 

08.02. 

16 Blocks - 20:15, Kabeleins
(R: Richard Donner / USA, D 2006)

True Grit - 22:20, ServusTV
(R: Ethan & Joel Coen / USA 2010)

Die letzte Sau - 23:10, Arte
(R: Aron Lehmann / D 2016)

Der Fremde am See - 23:45, RBB
(R: Alain Guiraudie / F 2013) 

Happy Go Lucky - 0:00, NDR
(R: Mike Leigh / GB 2008) 


09.02. 

3 Zimmer / Küche / Bad - 21:15, One
(R: Dietrich Brüggemann / D 2012)

Dredd - 22:30, RTL II
(R: Pete Travis / GB, USA, IND, SAFR 2012)

Misfits - 22:35, 3sat
(R: John Huston / USA 1961)

Bruiser - 22:35, ZDFNeo
(R: George Romero / F, KAN, USA 2000) 

Die Brücke am Kwai - 23:45, BR
(R: David Lean / GB, USA 1957)

Boulevard der Dämmerung - 0:35, 3sat
(R: Billy Wilder / USA 1950) 

10.02. 

Broadway Therapy - 20:15, ZDFNeo
(R: Peter Bogdanovich / USA, D 2014)

Anatomie einer Entführung - 20:15, ServusTV
(R: Pieter Jan Brugge / USA, D 2004) 


Last Samurai - 20:15, Vox
(R: Tom Cruise / USA, NEUS, J 2013)

Million Dollar Baby - 21:40, ZDFNeo
(R: Clint Eastwood / USA 2004)

Die Abenteuer von Tim und Struppi - 22:45, Sat 1
(R: Steven Spielberg / USA, B, NEUS 2011)

 11.02. 

Magic Mike XXL - 20:15, Prosieben
(R: Gregory Jacobs / USA 2015)

Das dreckige Dutzend - 20:15, Arte
(R: Robert Aldrich / USA 1967)

Die glorreichen Sieben - 20:15, Tele 5
(R: John Sturges / USA 1960) 

Knock Knock - 22:40, Prosieben
(R: Eli Roth / USA, CHILE 2015)

Brand - 0:05, ARD
(R: Thomas Roth / Ö, D 2011)

The Messenger - 2:00, ARD
(R: Oren Moverman / USA 2009)

 

Donnerstag, 1. Februar 2018

All Blog Things Must Come to an End - DeDavid verabschiedet sich!

Unter denkbar ungünstigen Umständen (starke Erkältung, Magenschmerzen, Müdigkeiten) möchte ich hiermit meinen Ausstieg vom Blog-Geschehen ankündigen. Es sind tatsächlich bereits 5 Jahre vergangen, seitdem nerdkiller (MacReady) mich fragte, ob ich den vakanten Platz bei den 3 Cineasten füllen möchte. Damals hatte ich noch keine wirkliche Vorstellung, was es heißt, einen Blog zu betreiben. Zwar habe ich selbst mal einen erstellt, ihn aber nach wenigen Stunden bereits aufgegeben. Einen Startschuss bei so einem Unterfangen zu finden, ist nicht gerade leicht. Umso bequemer war es, dass die drei Cineasten (Damals Oberchef hoffman, Tunichtgut MacReady und, ich, planloser Neueinsteiger DeDavid) bereits vernetzt waren und sich der Filmkritik widmeten. Mein erster Text war eine Lobpreisung zu "From Dusk Tilll Dawn", die ich heutzutage natürlich nicht mehr so schreiben würde. Generell fällt es mir schwer, meine alten Texte zu lesen: Zu sehr muss ich cringen, angesichts des Blödsinns, den ich mal wieder verzapft habe. Wird wohl nicht gerade wenigen so gehen. Auf moviepilot kann ich die Kommentare, die mir missfallen, irgendwann löschen. Hier beim Blog fände ich es schade, die eigenen Texte ins Nirvana verschwinden zu lassen. Also bleiben sie einfach da, sind ein Teil übersichtlicher Blog-Geschichte.



Jedenfalls lag mein Output bei ca. 1 Text pro Monat, mit gelegentlichen Pausen (anfangs waren mehr angedacht). Nicht immer war die Zeit günstig dafür, nicht selten begann ich erst eine Stunde vor geplanter Veröffentlichung mit dem Schreiben (hihi, mit Deadlines habe ich eh so meine Probleme). Am Ende der jeweiligen Monate werden alle Sichtungen zusammengetragen und montags gab es den sogenannten Media Monday mit mal mehr, mal weniger, sinnvollen Fragen. Spaß hat es natürlich gemacht: Das Schreiben von Filmeindrücken, wozu moviepilot mich schlichtweg nicht mehr anreizen konnte. Später verschwand MacReady und wurde durch Cameron ersetzt. Nun wurde noch deutlicher, dass meine Texte im Vergleich zu den Kollegen doch oberflächlicher blieben und ihre reflexiven Qualitäten sich in Grenzen hielten. Mea culpa. (Aber irgendjemand muss das Niveau ja senken :P ). Die Zeit verging wie im Flug und irgendwann war sogar mein Studium vorbei (erstaunlicherweise in der Regelstudienzeit, was ich nie gedacht hätte). 5 Jahre waren um und ich beschloss, neue Ufer anzuvisieren. Angesichts des Eintritts in die Berufswelt dürfte ich weniger Zeit für Filme haben (schätze ich jetzt mal) und irgendwie scheint nun der richtige Zeit gekommen zu sein, um zu gehen. Mein letzter Text war ausgerechnet eine Serie, welch Frevel! Die Blogosphäre scheint auch etwas eingestaubt zu sein. Hoffman arbeitet hoffentlich schon auf Hochtouren, um einen besseren Nachfolger zu finden, denn eine Umbenennung zu den Zwei Cineasten wäre doch sehr schade. Jedenfalls alles Gute für die Zukunft. :) Farewell!

Autor: DeDavid

Sonntag, 28. Januar 2018

Fern-Sehen / TV-Tipps: 29.01.18. - 04.02.18.



Alle Angaben sind ohne Gewähr:

29.01. 

Das Totenschiff - 21:45, Arte
(R: Georg Tressler / D, MEX 1959)

Die Bourne Verschwörung - 22:15, ZDF
(R: Paul Greengrass / USA, D 2004)

Lethal Weapon - 22:45, Kabeleins
(R: Richard Donner / USA 1988) 

Liebe - 23:15, NDR
(R: Michael Haneke / F, D, Ö 2012)

Mit Siebzehn - 0:05, WDR
(R: André Téchiné / F 2016)

Liebeslied - 0:10, ZDF
(R: Anne Høegh Krohn / D 2009)

30.01. 

Larry Crowne - 20:15, SuperRTL
(R: Tom Hanks / USA 2011)

Millions - 20:15, ServusTV
(R: Danny Boyle / GB, USA 2004) 

Wir wollten aufs Meer - 0:45, ARD
(R: Toke Constantin Hebbel / D 2012)   

31.01. 

Space Cowboys - 20:15, Kabeleins
(R: Clint Eastwood / USA, AUS 2008)

Endlich Vater - 20:15, Arte
(R: Vincent Garenq / F 2007) 

Freistatt - 22:25, 3sat
(R: Marc Brummund / D 2014)

Herbert - 22:35, Arte
(R: Thomas Stuber / D 2015)

Lethall Weapon 3 - 22:55, Kabeleins
(R: Richard Donner / USA 1992)

01.02.  

Up in the Air - 20:15, Kabeleins
(R: Jason Reitman / USA 2009)

Auf brennender Erde - 22:25, Arte
(R: Guillermo Arriaga / USA, ARG 2008)

Ploy - 23:40, RBB
(R: Pen-Ek Ratanaruang / THAI 2007) 

Solo Sunny - 0:05, 3sat
(R: Konrad Wolf / DDR 1980)

  02.02.

Vom Teufel geritten - 13:45, Arte
(R: Robert Parrish / USA 1958) 

Alt, aber Polt -  20:15, Arte
(R: Julian Roman Pölsler / Ö 2017)

Der Staatsfeind Nr. 1 - 20.15, RTL II
(R: Tony Scott / USA 1998) 

Mackennas Gold - 22:35, 3sat
(R: J. Lee Thompson / USA 1969)

Ladykillers - 23:30, BR
(R: Alexander Mackendrick / GB 1955) 


Hi-Lo Country - 0:35, 3sat
(R: Stephen Frears / USA, GB, D 1998)


Spieltrieb - 2:10, ZDF
(R: Gregor Schnitzler / D 2013)


03.02. 

Independence Day - 20:15, Sat 1
(R: Roland Emmerich / USA 1996)

Oliver Twist - 20:15, ServusTV
(R: Roman Polanski / GB, CZ, F, I 2005)

Miller´s Crossing - 22:40, ServusTV
(R: Ethan & Joel Coen / USA 1990)

Moneyball - 22:55, Prosieben
(R: Bennett Miller / USA 2011)

Brügge sehen...und sterben? - 23:40, ARD
(R: Martin McDonagh /  GB, B 2008)

The Fog - 1:25, ARD
(R: John Carpenter / USA 1980)

04.02.

Mein großer Freund Shane - 12:15, 3sat
(R: George Stevens / USA 1953)

Weites Land - 14:10, 3sat
(R: William Wyler / USA 1958)

Rio Grande - 20:15,3sat
(R: John Ford / USA 1950)

Ich - Die Nummer eins - 20:15, Arte
(R: Claude Pinoteau / I, F 1973)

Spiel mir das Lied vom Tod - 21:55, Arte
(R: Sergio Leone / I, USA 1968)

Django - 22:30, Tele 5
(R: Sergio Corbucci / I, E 1968)

Aprile - 23:40, ARD
(R: Nanni Moretti / I, F 1998)





Autor: Hoffman  




Freitag, 26. Januar 2018

Filmjahr 2017 - Flops/Enttäuschungen




#1 Axolotl Overkill 
(R: Helene Hegemann / D 2017)

Meine Güte, das war doch noch einmal ein richtig peinlicher Film, an dessen Ideologie und Figuren ich mich vor allem störe (weil die Figuren natürlich richtig "real" irgendein Englisch vor sich herbrabbeln, weil das ja so cool ist, wir in Berlin sind und das so realistisch ist). Beachtliche Leistung des Films: Von seinen Figuren will ich wirklich überhaupt nichts wissen, und dem kommt der Film auch dankbar nach, in dem er seine penetrante Rotzgöre sich in ihrem hedonistischen Zickenuniversum sich um sich selbst drehen lässt. Dieser Film ist befallen vom Oberflächenfimmel, von fragmentarischen Szenen, die ständig etwas tieferes behaupten (oft sind es Provokationen)  aber es sind keine Szenen, in der etwa Menschlichkeit oder Essentielles zu Tage tritt. Der Film ist enervierend leer, ein “cool” bebilderter Generationsfilm, der sich gerne lässig geben würde, aber oftmals nur kindisch und banal in seinem Gestus ist. Bitte Distanz halten!


#2 Split 
(R: M. Night Shyamalan / USA 2016)

Hab den jetzt auch endlich gesehen und über diesen Film irgendetwas zu schreiben, ist mir ehrlich zu blöd. Das ist pure Selbstvertrashung, der mit seiner im mächtigen Dauererklärmodus behafteten Therapeutenoma vorgibt mehr zu sein als er ist. Am besten ärgert mich aber, dass der Film sein Thema für Twist so dermaßen geschmacklos ausschlachtet. Geht mir bloß weg mit dem!


#3 Der Schneemann 
(R: Tomas Alfredson / USA , N 2017)

Vielleicht die Enttäuschung des Kinojahres, denn trotz Schoonmaker als Cutterin wird nichts rundes draus. Alfredson liefert hübsche, aber leere Bilder. Die Geschichte ist Quatsch und auch mit 1/3 mehr wäre es sie gewiss nicht mehr all das gewesen. Das schlimmste, was man wahrscheinlich über den Film sagen kann, ist, dass er wirklich nicht mehr als ein durchschnittlicher norwegischer Sonntagsnachmittagskrimi ist, den man einfach so wegschlucken kann.


DeDavid

#1 Schneemann
(R: Tomas Alfredson / USA, N 2017)


Einmal mehr nicht zu verwechseln mit den schlimmsten Filmen, die ich letztes Jahr gesehen habe. Zu denen gehört The Snowman bei weitem nicht. Die Gründe, warum er so misslungen ist und somit meine größte Enttäuschung verkörpert, habe ich hier aufgeführt.

#2 Your Name 
(R: Makoto Shinkai / JP 2016)


Offenbar kann der derzeitige Animefilm nicht mehr ohne eine gefällige Romanze zwischen zwei demonstrativ unschuldigen Schülern auskommen. Shinkais Film ist sogar der erfolgreichste Anime in Japan aller Zeiten! Ändert aber nichts an der abstrusen Umsetzung der Body-Switch-Prämisse. Weiß der Teufel warum den fast jeder mag.

#3 Death Note 
(R: Adam Wingard / USA 2017)


Ich hätte gerne diesen Versuch einer US-Adaption des japanischen Mangas durchgewunken, zumal ich dem Trailer noch einiges abgewinnen konnte. Leider setzt sich hier aber nur der Niedergang von Adam Wingard  fort, der anfangs mit You're Next und The Guest noch so viel versprach. Nächste Station: Godzilla vs. Kong...