Montag, 20. August 2012

Media Monday #60

Media Monday #60 


1. Ben Stiller gefiel mir am besten in k.A., bin riesiger Fan. Konstant auf dem Boden vor Lachen lag ich bei "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und Ich". In der Rolle des gutmütigen Greg aka. Gaylord Focker hat er dem Faß den Boden weggehauen. Das Zusammenspiel mit Robert De Niro, Dustin Hoffman und Barbra Streisand hat im vulgär-liebenswerten Komödienbereich für mich Maßstäbe gesetzt. Das peinliche Schweigen, die noch peinlicheren Unterhaltungen, De Niros Psychoverhöre, Stiller's verzweifelte Versuche, seine liberalen Hippieeltern vorzeigbar zu präsentieren, was dann selbstredend in Konversationen über Gaylord's Vorhaut enden muss, wenn ich mich alleine nur an das erinnere, laufen mir schon wieder die Tränen runter. "Zoolander" und "Voll auf die Nüsse" sind so herrlich bescheuert, hätte ich mich auf offener Straße aufgehalten, hätte mich irgendein besorgter Nachbar sicherlich ins Irrenhaus stecken lassen. Neulich wieder "Verrückt nach Mary" gesehen, großartig schwarzhumorig wenn auch anders, nicht nur klamaukig. Sein Auftritt in "King of Queens" ist für mich legendär. In Norton's Regiedebüt "Glauben ist alles" hat er mich mit einer großteils sogar ernsten Performance geplättet. Ein grandioser Kerl, dieser Stiller, kommt ganz nach seinem Vater.

2. Susanne Bier hat mit "In einer besseren Welt" ihre beste Regiearbeit abgelegt, weil flüssig zwischen individuellen (Dänemark) und kollektiven Problemen (Sudan) gewechselt wird, ohne zu versuchen, diese gegeneinander abzuwägen. Darüber hinaus bringt sie die Charaktere an ihre persönlichen Grenzen und zu der Einsicht, dass manchmal die eigenen Moralvorstellungen aufgegeben werden müssen. "Open Hearts" ist auch grandios. Die Frau behalte ich im Auge.

3. Ashley Johnson gefiel mir am besten in ---.

4. Wenn ihr die Wahl habt: Lieber Vampire/Werwölfe/Zombies o. ä. oder Außerirdische? Außerirdische. Ich bin recht glücklich, weil ich spüre, dass ich aktuell wieder sehr viel Liebe und Begeisterung für Sci-Fiction empfinde.

5. Filme oder Bücher, die überwiegend in der Wildnis spielen profitieren oftmals von der rauen Wildheit ihres Settings.

6. Mein liebster schwedischer Film ist und jetzt tu ich mal so, als würde ich da viele kennen...Ich würde sagen entweder "Exit" mit Mads Mikkelsen unter gehörigem Druck oder "Das Zeichen des Mörders", ein gelungener schwedischer Ableger der populären amerikanischen Serientäterfälle.

7. Mein zuletzt gesehener Film ist Brüno und der war schwul, weil Sacha und seine warmen Brüder das offenbar witzig fanden.

by seven

Kommentare:

  1. Diese Bierfrau scheint ja doch irgendwer zu sein. Ich hielt sie zunächst für ein Phantom. Mal dranbleiben. :D

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