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Montag, 19. Januar 2015

Media Monday #186

Hallölle! Dann bin ich zum ersten Mal im Jahr 2015 dabei. Let's roll!

1. Jeff Bridges ist ja mittlerweile echt in die Jahre gekommen, dennoch werde ich nicht müde, sein Nuscheln zu entziffern. Tendenziell verschlimmert sich das über die Jahre. Dennoch natürlich einer der absolut Besten!

2. Die Oscar-Nominierungen sind da! Thema oder eher nicht und wieso? Seid ihr, so es euch denn interessiert, zufrieden oder könnt ihr euch gar nicht mit den Nominierungen anfreunden?

Habe von den nominierten Filmen nicht besonders viele gesehen. Die Nominierungen für Die Legende der Prinzessin Kaguya als Bester Animationsfilm und für Marion Cotillard als beste Hauptdarstellerin haben sich sehr gefreut, auch wenn beide in ihren jeweiligen Kategorien eher chancenlos sind...

3. Star Wars oder Star Trek und warum?

Stark Trek, weil Ewoks und Jar Jar Binks.

4. Größter Fehlgriff in den letzten Monaten war für mich eventuell Transformers 2. Bin aber krank gewesen und habe lediglich die Free TV-Ausstrahlung ertragen müssen. War aber meiner Gesundheit leider nur abträglich. Migränefaktor 10000+. 

5. Eine regelrecht tragische Figur, die sich vor ihren Mitarbeitern erniedrigen muss, ist Marion Cotillards Figur in Zwei Tage, eine Nacht.

6. Die dämlichste Plattitüde liest man in Filmkritiken. In meinen natürlich auch.

7. Zuletzt gesehen habe ich The Guest und das war fiebrig und recht originell, weil Adam Wingard seien Fertigkeiten als Genreregisseur beherrscht.

Autor: DeDavid

Montag, 10. November 2014

Media Monday #176

Hey ho, let's go. Hey ho...

1. Halloween ist kaum vorbei und morgen geht die Karnevalszeit schon wieder los. Würdet ihr euch als Film-/Serien-/Buch-Figur verkleiden und wenn ja, als welche?Würde ich eher nicht. Wenn doch, dann vielleicht als Dude?!

2. Um beim Thema Kostüme beziehungsweise Make-Up zu bleiben: Marilyn Manson hätte ich in ihrer/seiner Rolle als im Gefängnis sitzenden Naziboss in Sons of Anarchy kaum wiedererkannt, denn ich wusste nicht, dass der Schockrocker in der siebten Staffel dabei ist. 

3. Ganz allgemein gesprochen, ist mir Science Fiction im Moment das liebste Genre, einfach weil ich momentan Lust habe, diverse Lücken zu schließen (Soylent Green, Dark Star...)

4. Von Super 8 (Stichpunkt Sci-Fi) hätte ich mir weitaus mehr versprochen, als er/sie/es hat halten können, denn der J.J. repliziert hierbei allerlei Spielbergsche Versatzstücke, allerdings war der Beginn bis zur Zugentgleisung schön schwungvoll. Und die Romero-Hommage ist auch nett.

5. Wenn allerdings Jonathan Glazer nicht Preise ohne Ende einheimst, dann weiß ich auch nicht, denn schließlich betritt Under the Skin wirklich filmisches Neuland.

6. Jetzt wo es kälter wird und man es sich eher mal mit einem guten Buch gemütlich macht, wozu würdet ihr am ehesten greifen (so denn zutreffend; soll ja immer noch Nicht-Leser unter meinen Lesern geben ;-) )?

Frankenstein habe ich nach zweieinhalb Jahren immer noch nicht gelesen. Sogar James Whales lose Adaption samt fulminanter Fortsetzung habe ich bereits gesehen. Also so langsam....

7. Zuletzt gesehen habe ich Joe (mit Nic Cage: hier vollbärtig und grummelig) und das war leider etwas zwiespältig, weil der sehr ähnliche Mud dann doch der sehenswertere Film ist.  .

Autor: DeDavid

Montag, 3. November 2014

Media Monday #175

Nananana. Intro! Nananana. Intro! Nananana.


1. Horrorctober und Halloween sind vorbei: Meine Horrorfilm-Entdeckung des Jahres ist (Hoffman) Matinee von Joe Dante, sofern der Film zulässig ist als Horrorkomödie. Ansonsten hätte ich noch Colin Egglestons eindringlichen Long Weekend von 1978 anzubieten.  


2. Hingegen (Hoffman) Black Sheep war eine echte Enttäuschung, denn der Film will nichts mehr als Trash sein mit Zombieschafen und Werschafen (das ist ja nichts schlimmes), jedoch: Charaktere sind nicht skurril, sondern alle nur bescheuert, was dem Film leider zum Verhängnis wird, der zwischendurch, wenn das Schafsgetöse losgeht gewisse anspruchslose Unterhaltung mit sich bringt (sonst nicht), auch wenn das Ende irgendwie geschmacklos und wieder ebenso bescheuert hingebogen ist wie der Rest. Spaß hatte ich kaum.


3. Im November freue ich mich am meisten auf (Hoffman) den Tag, der mich ein Jahr älter werden lässt , weil ...okay...da gibt es für mich mittlerweile nichts mehr zum freuen. 


4. (Hoffman) Ein paar Filme von Bud Spencer und Terence Hill fand ich früher (im Alter von 13 Jahren) echt klasse (und das ist bei weitem übertrieben, ich würde hier von ganz nett oder ganz unterhaltsam, weil nichts anderes lief, sprechen), würde ich mir aber heut nicht mehr ansehen, weil die Filme - um es diplomatisch zu formulieren - mir nichts bieten. Schon damals wurde ich ihren Werken nach (heutiger Schätzung) sechs Filmen überdrüssig. 


5. Es ist mir echt ein Rätsel, wie ______ gefilmt werden konnte, denn schließlich ______ .
(Hoffman) Gibt es nicht. Wenn mir irgendetwas ein Rätsel ist, wie etwas gefilmt wurde, dann schau ich mir das Making-Of und damit hat sich die Sache. 


6. Jetzt, wo es kälter und ungemütlicher draußen wird, habe ich mir vorgenommen, daheim (Hoffman) wieder zu heizen? 



7. Zuletzt gesehen habe ich (Hoffman) Life of Pi und der war ganz gut , weil es ein ein harmonisches und irgendwie naives Märchen ist, das Ang Lee liebevoll und leicht verpackt hat, und über Glauben und Religion erzählt, ein Thema, das der Film eher beliebig verhandelt. Ang Lee ist hier ein Geschichtenerzähler, der seine Geschichte mit der staunenden Neugier eines Kindes erzählt, er schildert ein farbenfrohes Abenteuer, einen Überlebenskampf, in dem er sich zu großen träumerischen Bilderfluten aufschwingt, wenn als Beispiel der grelle Himmel sich auf dem Wasser spiegelt, Himmel und Erde zu eins werden, dann strahlt das etwas erhabenes, metaphysisches aus. Beim Rest rechne ich aber damit, dass es schnell verpufft ist. 


Autor: Hoffman 

Montag, 27. Oktober 2014

Media Monday #174

Bitte Begrüßungstext selbst einfügen.

1. In jedem Film, der in Alaska spielt, sieht man Schnee. Können die nicht mal stattdessen Tropenwälder zeigen, echt jetzt?

2. Steve Buscemi zählt zu meinen liebsten SchauspielerInnen, spätestens seit ihrer/seiner Rolle als Carl Showalter in Fargo.

3. Batman xxx Superman ist auch wieder so ein Hype, dem ich nichts abgewinnen kann, denn irgendwann ist auch mal genug mit den Fledermausfilmen, ok? An Burton kam sowohl zuvor, als auch danach keiner mehr ran.

4. Hingegen für Die Legende von Prinzessin Kaguya bin ich Feuer und Flamme, bekomme nicht genug davon und hoffe, dass der im November auch igrendwo in meiner Nähe läuft..

5. Im direkten Vergleich zu früheren Filmepochen sind die in den letzten Jahren entstandenen Filme krawalliger, lauter, dümmlicher, sinnentleerter? Trifft auf viele zu.

6. Das Hörspiel/den Podcast blue monday konnte ich nur jedem empfehlen, der sich auch nur entfernt für filmische Neuerscheinungen interessiert, denn bevor die Moderatoren ausgewechselt wurden, hat er echt viel Spaß gemacht. Inzwischen ist es das absolute Grauen, will ich nichts weiter zu schreiben.

7. Zuletzt gelesen habe ich World War Z und das war um ein vielfaches besser als die (Blockbuster-)Filmadaption, die nun wirklich fast nichts mit der Vorlage gemeinsam hat, weil hier in Form von zahlreichen, sich ergänzenden fiktiven Interviews die bedrohliche Lage genial transportiert wird.

Autor: DeDavid

Montag, 13. Oktober 2014

Media Monday #172

Irgendwann musste es ja passieren: Mir fällt nichts ein, was ich zur Einleitung schreiben könnte. Daher schreibe auch keine, sondern nur einen Hinweis, dass es diesmal keine Einleitung gibt. Wir bitten darum, dies zu entschuldigen.

1. Einer der genialsten Kriminalfälle ______ .

(MacReady) da fällt mir, wenn es hier um Filme gehen soll, eigentlich nur der gesamte Plot von The Big Lebowski ein.

(DeDavid) ist der in Murder by Death (oder der dt. Titel: Eine Leiche zum Dessert). Hier wird ein gewöhnlich erscheinender Kriminallfall derart auf die Spitze getrieben, dass der Zuschauer hinterher nicht mehr weiß, wo hinten und vorne ist. Königsklasse der Absurdität.

2. ______ hatte wirklich ein bahnbrechendes Kostüm/Make-up in ______ , denn ______ .

(MacReady) Der Typ der das Alien spielt. (Also das Alien aus "Alien") Denn das ist einfach DAS Monster schlechthin. 

(DeDavid) Da schließe mich an. Besser geht's nicht. H.R. Gigers Meisterstück.

3. ______ hat die Bezeichnung Horrorfilm wirklich verdient, denn ______ .

(MacReady) Shining. Das ist irgendwie ein Musterhorrorfilm. Immer wieder packend.

(DeDavid) Rosemaries Baby, denn was Polanski hier an unterschwelliger Spannung aufbaut, verängstigt mehr als jedes Blutgesuppe.

4. Wohingegen ______ aus ganz anderen Gründen zum Fürchten war, weil ______ .

(MacReady) Die Shiningverfilmung von King selbst ist eher zum davonlaufen, da sie viel zu geschwätzig ist. 

(DeDavid) Amityville Horror, weil hier lediglich der komatöse Effekt beim Sehen furchterregend ist.

5. Auf ______ bin ich schon wahnsinnig gespannt, denn ______ .

(MacReady) Inherent Vice, denn wenn PTA Pynchon verfilmt, muss das irgendwie hervorragend werden. Hatte sowieso schon länger die Vermutung, dass PTA Pynchon Verehrer ist.

(DeDavid) Louder than Bombs, denn Joachim Triers vorigen Langfilme vor Melancholie zu implodieren drohen. Wahrscheinlich mein Most Wanted für (hoffentlich) 2015!

6. ______ ist eine dieser typischen Serien, die ______ .

(MacReady) Scrubs ist eine dieser Serien, die ich nie gemocht hab, nie länger als 5 Minuten geschaut hab und das auch in Zukunft nicht vorhabe. 

(DeDavid) Jup, in so eine Kategorie fällt Scrubs auch bei mir. Habe zwar schon einige ganze Folgen gesehen, doch Braffs Tagträumgedöns halte ich für unerträglich.

7. Zuletzt gesehen habe ich ______ und das war ______ , weil ______ .

(MacReady) Hmmm, hab die letzten Tage eigentlich nix geschaut... Dürfte Sin City 2 gewesen sein, der war doof, weil, na ja, Robert Rodriguez halt.

(DeDavid) Kitanos Zatoichi und das war der Beweis, dass Beat Takeshi auch was von Jidaigeki versteht.



Autoren: MacReady & DeDavid

Montag, 6. Oktober 2014

Media Monday #171

Kurz und bündig, ich habe es so schnell wie möglich alles versucht durchzuarbeiten, das erste, was mir einfiel, wurde auch genommen (erklärt einige Antworten):  



1. Ted fand ich gar nicht mal so gut (nett gesagt), aber, dass dem Bären scheinbar - oh Wunder! - seine Ohren von hier nach da einfach so nachwachsen (was kurz darauf noch einmal anders als dramatischer Schlusspunkt genutzt wird), das ist hängen geblieben!


2. Ich beobachte einen Trend hin zu deutlich mehr Serien- und daraus resultierend weniger Film-Konsum (gefühlsmäßig; nicht statistisch belegt). Wie schätzt du diese Annahme für dich persönlich ein?

Ich schätze das so ein: Mich berührt das nicht beziehungsweise nicht wirklich. Ich mache weiter wie bisher. 


3. Atom Egoyan war ja in früheren Jahren noch gut, aber mittlerweile scheint mir der Mann auf dem absteigenden Ast zu sein, was seine Filme betrifft. 


4. Gibt es eine Serie von früher, die du schmerzlich vermisst und bislang weder auf DVD/BD noch bei den einschlägigen Streaming-Diensten wiedergefunden hast?

Nö. 


5. Ginge es nach mir, würde(n) Nicolas-Winding-Refn-Filme verboten werden, einfach weil ich es kann (oder könnte) Polarisieren!


6. Es ist schon wieder Zeit für die Frankfurter Buchmesse: Toll, blöd, egal – wie stehst du zur Messe und wieso?

Letzteres. Ist mir glaube ich zu weit weg, um mir darüber Gedanken zu machen. 



7. Zuletzt gelesen habe ich (jetzt kann ich die Karte ausspielen!) Ted und das war ein debiler Film, weil MacFarlane meint, dass etwas witzig wäre, wenn etwas nur vulgär ist, was in keinster Weise zutreffend ist. MacFarlanes Konzeptionen funktionieren als Film zudem nicht, denn er kann nicht erzählen, was er hier zeigt ist eine eintönige, fade und einfallslose Endlosschleife des Nichtigen, da helfen auch keine unzähligen popkulturellen Zitate, ansonsten spult (da will er dann was erzählen) er nur eine mottige Beziehungshandlung ab, lustlos und bieder. Ansonsten hat mich der Film aber nicht tiefgehend verärgert. Er ist einfach nur dumpf. 


Autor: Hoffman 

Montag, 15. September 2014

Media Monday #168

...


1. Once upon a Time in America war mir persönlich deutlich zu langatmig, wobei das nur eins von vielen Problemen von diesem Abschlusswerk Leones darstellt.
  .
2. Fragwürdige Moral habe ich zuletzt äußerst übel in God Bless America (Schon wieder Amerika? Oh say can you see?!) erlebt. Alle Menschen, die nicht der Vorstellung entsprechen bzw. sich nicht an Höflichkeitsregeln halten, werden völlig indifferent abgeknallt. Bekloppt.

3.Man of Steel würde ich schon aus Prinzip nicht schauen/lesen, denn schon der Trailer verursacht bei mir Kopfschmerzen. Superman finde ich eh superöde.
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4. Will man mir so richtigen Ekel verursachen in einem Film, gibt es nichts effektiveres als tote Vögel , denn bei denen bin ich empfindlich (Im Sinne von Ekelerzeugung). Alle anderen Tiere kümmern mich in der Hinsicht nicht.

5. Helden der Kindheit: Für mich wird es nie eine/n bessere/n Spidey geben als Tobey Maguire, schließlich heult er so schön.
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6. Warum gibt eigentlich nicht mehr Romane, die sich mit Flash Gordon beschäftigen. Ernsthaft!
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7. Zuletzt gesehen habe ich Giallo und das war eine unsägliche Beleidigung für Argentos langjährige Anhänger, weil hier einfach nichts stimmt. Technisch unter aller Sau, wuselt ein gelbhäutiger Killer (Adrien Brody), der oftmals sogar parodistisch wirkt, durch Kellergewölbe, während er vom traumatisierten Polizisten namens Adrien Brody gejagt wird. Ich weiß echt nicht mehr, was diese Trollnummer soll. Dracula 3D überlebe ich voraussichtlich nicht.

Autor: DeDavid  .

Montag, 8. September 2014

Media Monday #167



1. Ich hoffe ja ein bisschen auf ein Revival von ____ Filmen, denn ______ .
Lieber nicht. Es kann nur schlimmer werden. 


2. Urlaubs- oder Strandlektüre, das gilt jetzt eigentlich nur für Strandlektüren, brauche ich nicht, denn die könnten ja nass werden. 

3. Die unglaubwürdigste Entwicklung einer Figur von dem Protagonisten Jim, gespielt von Cillian Murphy, in Boyles 28 Days Later, der im letzten Drittel vollkommen unerwartet zu einer Art rabiater und furchtloser Retterfigur mutiert. Das war das erste, was mir dazu einfiel. Muss also irgendetwas bedeuten. 

4. Tinte ist unverzichtbar für einen guten Füller. 

5. RoboterDomo arigato, Mr. Roboto, Machines to save our lives, Machines, de-humanize.

6. Wenn es Nacht wird in Paris (wir machen hier jetzt ein bisschen schlicht gestrickte Werbung) ist gerade deshalb ein so toller Gangsterfilm [und findet deshalb hier Erwähnung], weil diesen stilvoll bebilderten und eleganten Film von Jacques Becker über Freundschaft , der die Pariser Unterwelt-Atmosphäre präzise aufsaugt, kaum noch jemand kennt oder zumindest kaum jemand bei dieser Frage erwartet hätte.  

7. Zuletzt gesehen habe ich Bertoluccis Die Träumer und das war ein durchaus enttäuschender Film, auf den ich mich eigentlich schon lange gefreut hatte , weil das zwar ein locker erzählter, irgendwo auch trister Film war, bei dem Bertolucci über die 68´-Generation berichtet, seine Dreiecksgeschichte aber so in den Vordergrund schiebt, dass das Politische oftmals nur angedeutet wird oder oberflächlich abgehandelt wird. Bertolucci zieht sich in seinem schwelgerischen Film in das Private, in das Intime zurück. Am Ende da platzt das Ganze, vorschnell, überhastet und ehrlich gesagt kaum nachvollziehbar, wie ein Peng und die Blase, die der Film selbst ist, zerplatzt ebenfalls. Denn was hat Bertolucci hier schon großes zu berichten? Sicher wagt Bertolucci einen anderen Blick auf diese Zeit und ihre Menschen, bei dem ich mich aber nicht verwehren kann ihn banal zu finden. 


Autor: Hoffman 

Montag, 1. September 2014

Media Monday #166



1. Die berühmteste Person, von und mit der ich wohl noch nie einen Film gesehen habe, ist Georges Perec.

(DeDavid):  Michelangelo Antonioni. Ändert sich hoffentlich bald.



2. Könnte ich nur aus mir bereits bekannten Filmen zu wählen, um einen davon noch mal zu schauen, fiele meine Wahl wohl auf The Conversation von Coppola, weil ich den schon seit längerem mal wieder sehen wollte, aber bisher noch nicht dazu gekommen bin, ihn erneut zu schauen. P.S: Ein bisschen fragwürdige finde ich diese Frage aber schon, als würde man nur Filme schauen, die man nicht kennt...

(DeDavid): Und alle anderen dürfte man sich nicht mehr ansehen oder wie? 

3. Jerzy Skolimowski bewundere/mag ich ja weniger wegen der Schauspielerei, sondern mehr wegen seiner Regiearbeiten. Aber das erklärt sich ja von selbst.

(DeDavid): Clint Eastwood...wobei das nur bedeutet, dass ich seine, zur Reflektion seiner Karriere fähigen Regiearbeiten noch mehr mag.

4. Könnte ich in der Zeit zurückreisen, um bei einer Filmpremiere dabei sein zu können, fiele meine Wahl auf Ingmar Bermans Das Schweigen , weil ich schließlich die Wahl habe. 

(DeDavid) Irgendein Stummfilm sollte es sein. Damals gab es ja noch keine Smartphones, die sämtliche Ecken des Kinosaals ausleuchten, oder? Wenn nicht, muss ich noch weiter in die Vergangenheit reisen. Gab es in der Antike schon Kinos?

5. Caesar´s De Bello Gallico wollte ich zu gerne auf einmal in Lateinisch durchlesen, jedoch habe ich es bisher noch nicht getan. Das macht auch keiner, das sagt man nur so, dass man für die schweren Fragen des Lebens endlich eine Antwort hat. 

(DeDavid) Die Barfuß durch die Hölle-Trilogie wollte ich zu gerne letztes Jahr sehen, jedoch habe ich keine Zeit dafür gefunden. Irgendwie schiebe ich Filme, von denen ich vorab überzeugt bin, dass ich sie großartig finden werde, immer vor mir her, damit der Zeitpunkt stimmt bzw. etwas besonderes wird. 

6. Die Serie ______ ist leider maßlos unterschätzt, denn schließlich ______ .
Kenne ich nicht. 

(DeDavid): ...Rectify...kennen sie nur sehr wenige Menschen, was die imdb-rating pro Folge bestätigen. Dabei verhandelt diese sehr stille Serie diffizile Themen wie die Todesstrafe, Schuld und Resozialisierung niemals auf einfache Weise. Demnach: Ein Geheimtipp.


7. Zuletzt gelesen habe ich die Worte »Tiere - faszinierend und geheimnisvoll« und das war die Aufschrift eines Buches,  das ich in diesem Zimmer, in dem ich gerade sitze und diese Worte niederschreibe, im Regal stehen habe, weil man scheinbar meinte, dass das ein Titel wäre, mit dem die Leute Interesse an diesem Buch bekommen könnten. P.S: Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr wie das Buch dahin gekommen ist. 

(DeDavid) Derzeit lese ich Chuck Palahniuk Doomed, die Fortsetzung zu Damned, die bisweilen wirklich an frühere Werke anknüofen kann.

Autoren: Hoffman & DeDavid

Montag, 18. August 2014

Media Monday #164

Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie lässt mich das Gefühl nicht los, dass ich hier irgendwie immer dasselbe schreibe. Woran das wohl liegen mag? Und noch viel wichtiger: Ist es die Wahrheit oder nur eine Illusion meinerseits? 

1. Wenn ich Krieg der Sterne sehe werde ich richtiggehend nostalgisch, weil .....also wirklich wer würde das nicht werden? 

2. Mit ihrer/seiner Rolle als  Peter Brand (in Moneyball) ist  Jonah Hill endlich mal aus ihrem/seinen Rollenschema (des lustigen Dicken) ausgebrochen, denn dort spielt er überraschenderweise mal eine seriöse Rolle, die er fast schon unauffällig verkörpert und schlägt sich dabei nicht schnell, ob man ihm deshalb gleich eine Oscar-Nominierung schenken muss, das stelle ich aber infrage. 

3. Coming-of-age-Stories können etwas schönes sein (solange sie nicht von irgendwelchen romantischen The Smiths liebenden Mittdreißiger-Indie-Charakteren berichten [ganz schlimme Ausbreitung])


4. ______ war die mitunter brutalste Szene, die mir je in ______ untergekommen ist und ______ . Es gibt Dinge in dieser Welt, die ich mir nun wirklich nicht merke. Das hier gehört dazu. 

5. The Thing (von Carpenter!) hätte man nun wirklich nicht noch einmal aufwärmen müssen, schließlich ist dieser als Prequel verkaufte Film in Wirklichkeit auch nur ein Remake.

6. Normalerweise kann ich solchen Fragen nichts abgewinnen (weil mir in den meisten Fällen nichts wirklich interessantes einfällt), aber trotzdem habe ich heute mal - ausnahmsweise - diese Frage beantwortet. 


7. Zuletzt gesehen habe ich Stützen der Gesellschaft von Douglas Sirk nach der Vorlage Ibsens gesehen und der war gelungen , weil Sirk der Vorlage Leben einhaucht und den Film stringent umsetzt. 


Autor. Hoffman 

Montag, 28. Juli 2014

Media Monday #161

1. Das Stilmittel, Splitscreens einzusetzen, weiß Ang Lee in Hulk treffend zu nutzen, um eine Comicästhetik zu generieren. Leider halte ich den Film von seinen technischen Raffinessen abgesehen eher für misslungen.

(MacReady) peinlicherweise fällt mir da nur 500 Days of Summer ein.

2. Selten gab es eine unsympathischere Hauptfigur als Johnny in Mike Leighs Nackt, denn er ist äußerlich verlottert, innerlich noch mehr, raped gerne und zeigt immer wieder bipolare Tendenzen. Doch wie ist er so geworden?

(MacReady) Mein Vorredner hat da schon einen wahren Unsympathen genannt, da kann ich mich nur anschließen.

3. Mit tollen Eröffnungssequenzen hat man mich im Grunde schon am Haken, weil diese schon auf kommendes einstimmen. Gibt aber auch Fälle wie z.B. Enter the Void, bei denen das Intro den einzig interessanten Part eines Films ausmacht.

(MacReady) Kann ich nicht pauschal sagen, aber Filmfiguren mit eigenwilliger Persönlichkeit sehe ich eigentlich immer gerne.

4. Es wird allerhöchste Zeit, dass der Hype um die Hobbitfilme ein Ende findet, denn diese sind doch nicht weniger als eine filmhistorische Randnotiz, was auch die bisher ausbleibenden Oscargewinne erklärt.

(MacReady) Ja, Hobbit ist viel Lärm um nichts. Wüsste im Moment kaum eine Filmreihe, die ähnlich unsinnig gehyped wird. 

5. Bester Nebeneffekt, mich mit meinen Seh- und/oder Lese-Gewohnheiten auf meinem Blog auseinanderzusetzen, ist dass ich jene auch reflektiere(n sollte) oder so.

(MacReady) Hm... Ich will ja nicht andauernd das Gleiche wie mein Vorredner sagen, aber im Grunde ist das doch die einzig mögliche Antwort. Warum sollte ich sonst hier mitmachen, weil mir Filme furzegal sind?

6. Bei den anstehenden Marvel/DC-Verfilmungen kann ich mich nur kopfschüttelnd abwenden, weil von beiden Seiten aus nichts großartiges mehr kommen wird.

(MacReady) Zu vieles... Am besten gar nicht dran denken, sonst schüttelt man zu viel mit dem Kopf, das ist auch nicht gut.
  .
7. Zuletzt gesehen habe ich Byzantium und das war schon sehenswert , weil Jordan endlich wieder den Vampirmythos aufgreift und zumindest die Stimmung betreffend damit gewinnt. Wobei Interview mit einem Vampir natürlich weiterhin unerreicht bleibt.

(MacReady) Fitzcarraldo. Der war wie immer gut. Gutes, deutsches Kino von Werner Herzog, der seinem Protagonisten sehr ähnlich ist.

Autor: DeDavid, MacReady

Montag, 21. Juli 2014

Media Monday #160

Juhu, wieder ein Jubiläum. Media Monday Nummer Einhundertundsechzig!

1. Einmal einen Tag auf Recht und Ordnung pfeifen: Mit dem Bösewicht ________ würde ich gerne einmal die Plätze tauschen, denn ________ .
(MacReady) Ich wäre gerne einmal der Blob aus der Blob, das wäre sicher spannend.

2. Ein gelungenes Prequel macht für mich aus, dass ______ .
(MacReady) nicht gedreht wird.
3. Wohingegen ich mir von einem Sequel erhoffe, dass ______ .
(MacReady) in gewisser Weise auch für sich stehen kann und nicht nur Dinge aus dem Vorgänger aufgreift und weiterspinnt.
4. Ich ärgere mich richtiggehend, dass ich noch immer nicht dazu gekommen bin, mir ______ zu Gemüte zu führen, denn _____ .
(MacReady) Pink Flamingos habe ich leider noch nicht gesehen und das ist schlecht, denn ich denke, dass man den gesehen haben sollte.
5. ______ hat mich richtiggehend überrascht, zumal ______ .
(MacReady) High Tension hat mich überrascht, da ich dachte, dass der Film sicher nicht der Rede wert sei, dabei ist er inszenatorisch ganz groß.

6. Das letzte Mal, dass ich mit einer Empfehlung so richtig fies auf die Nase gefallen bin, war ______ .
(MacReady) Nahezu alle Michael-Haneke-Filme.

7. Zuletzt gelesen habe ich ______ und das war ______ , weil ______ .
(MacReady) Der Untertan von Heinrich Mann und das war ganz große Gesellschaftssatire samt - analyse, die auch heute noch Relevanz hat.

Autor: MacReady

Montag, 14. Juli 2014

Media Monday #159

Weltmeister und so.

1. Die Familie Bluth  in der Serie Arrested Development ist wirklich unglaublich dysfunktional. Muss sie auch. Wer will schon perfekte Familien sehen?
 
2. Wenn man einen Film poetisch nennen könnte, dann sicherlich Jeder für sich und Gott gegen alle , denn Werner Herzogs Interpretation der Kaspar Hauser Legende schert sich nicht um langweilige Herkunftsfragen, sondern erzählt lieber von der Zivilisierung Hausers (von Bruno S. einnehmend gespielt) und wie dieser weitaus unvoreingenommener als viele vermeintliche Experten die Welt betrachtet. Mit Mozart und Bachelbel und diesen wunderschönen Aufnahmen, ist das einer von nur wenigen Filmen, denen ich das inflationär gebrauchte Attribut "poetisch" wirklich verleihen würde.   .
3. Optik ist ja nicht alles, aber Malicks The New World sah schon beeindruckend gut aus, mehr aber auch nicht.

4. Ryan Gosling gefällt mir am besten in Rollen, die seine Screentime erheblich einschränken bzw. nicht die Hälfte des Films überleben. Eine fällt mir tatsächlich ein
 
5. Das schönste Happy-End ist auch ein Spoiler, also nenne ich mal lieber nichts
.
6. Das letzte Mal so richtig als Geek gefühlt habe ich mich, als ich den städtischen Comicladen durchstöbert habe. Kommt aber selten vor.
 
7. Zuletzt gesehen habe ich Resident Evil und das war shitte , weil dieses bisschen Zombiegeballer doch keine Person begeistern dürfte. Gibt aber wirklich einige.

Autor: DeDavid

Montag, 7. Juli 2014

Media Monday # 158

1. Der coolste Westernheld ist und bleibt El Topo, denn die vier Meister der Wüste (auf unlautere Weise) zu besiegen, um anschließend verstümmelten Menschen aus einer versperrten Höhle zu befreien, ist schon ziemlich cool.

2. Die Serie Dexter hat in dem Moment stark nachgelassen, als Dexter auf Dr. Evelyn Vogel trifft und sieben mal mehr, mal weniger schöne Staffeln auf ein unwürdiges Finale zusteuern lässt, weil das alles schon sehr unterwältigend war. Wird wohl fürs erste mein Paradebeispiel für ein völlig misslungenes Serienfinale bleiben.

3. Wenn in Filmen Engel in Erscheinung treten, dann sind diese in der Regel gut wie in It's a Wonderful Life.  .

4. Man of Steel würde ich mir nicht einmal unter Zwang ansehen, denn wenn der (für mich) langweiligste aller Superhelden auf Zack Snyder trifft, dessen Filme ich durchweg nicht ausstehen kann, dürfte mein Desinteresse an MoS plausibel klingen, nicht wahr?
 
5. Es gibt heutzutage in Filmen wirklich viel zu wenig unbekleidete minderjährige Söhne auf Pferden und Tiersnuff (siehe wieder El Topo ^^ ) Nein, ist natürlich angenehm, dass manche filmischen Erscheinungen keine Verwendung mehr finden.

6. Buch-Verfilmungen und Comic-Adaptionen sind ja groß in Mode, aber wieso kommt eigentlich niemand mal auf die Idee, die Bartimäus-Trilogie zu verfilmen? Muss natürlich nicht sein, aber ich frage mich seit Jahren, warum sich da nichts tut.
  .
7. Zuletzt gesehen habe ich Das erstaunliche Leben des Walter Mitty  und das war weniger erstaunlich als vielmehr aufgesetzt in seiner Entdecke die Welt-Mentalität. Zugleich wird ein Hohelied auf den normalen Mann gesungen, was sich überhaupt nicht mit Mittys Weltreise (über Grönland, Island etc.) verträgt, denn interessant wird diese Figur erst für seine Mitmenschen, wenn sie zum Lebemann geworden ist. Hätte ich gerne mehr von gehabt. 

Autor: DeDavid 

Montag, 30. Juni 2014

Media Monday #157

Heute muss es schnell gehen. Ich beantworte unter Zeitdruck.

1. Die einen treten sang- und klanglos ab, andere SchauspielerInnen ruinieren sich ihren Ruf im Alter mit halbgaren Rollen. Jeff Bridges allerdings hat es geschafft, mich bis heute in ihren/seinen Rollen zu begeistern, denn größtenteils wählt er diese mit Bedacht aus, wobei was ist denn dieses Men in Black Rip-off?

2. Weil letzte Woche vehement danach verlangt worden ist (und die WM ja schließlich immer noch läuft): Der beste Fussballfilm muss erst noch von mir entdeckt werden. Kenne leider nur die schlimmen.

3. Wenn es darum geht, eine historische Persönlichkeit zu verkörpern, hat meiner Meinung nach Dario Stankewitz in Gonger den besten Job gemacht, weil er voll sweet ist. <3

4. Früher konnte ich mit dem Genre Horror überhaupt nichts anfangen, aber House of the Devil hat mich bekehren können, weil erst danach Lust hatte, das Genre zu erkunden.

5. Dasunsinnigste Merchandise-Produkt, das ich je gesehen habe, sind diverse Sachen.

6. Taschenbuch, Hardcover oder eBook? ebook auf gar keinen Fall. Ob Hardcover oder Taschenbuch stört mich jetzt nicht so.

7. Zuletzt gesehen habe ich Species und das war ein superödes Alien-Rip-Off , weil das überdeutlich zu erkennen ist.

Autor: DeDavid

Montag, 2. Juni 2014

Media Monday #153

Die 153 Ausgabe des Media Mondays, die, wie immer sieben Fragen beinhaltet. Addiert man das, erhält man 160. Ermittelt man davon die Quersumme, erhält man 7. Interessant!

1. Eine Freundes-Clique, mit der ich gerne auch einmal abhängen würde, ist ganz klar ______ , weil ______ .
(MacReady) Die Klasse von 1984.

2. Bei den zahllosen Literatur-Verfilmungen frage ich mich ja ein wenig, warum sich noch keiner auf ______ gestürzt hat, denn ______ .
(MacReady) Äh, keine Ahnung, was ich da jetzt schreiben soll. Wurde doch schon alles verfilmt... Wollte zuerst irgendwas von Thomas Pynchon nennen, doch da kommt ja bald der neue PTA. Da gibt's kaum noch was. Und sollte etwas noch nicht verfilmt sein, sollte es so bleiben. Ein bisschen Fantasie schadet nie.

3. Die Grundidee von ______ fand ich ja ziemlich genial, wohingegen mich das Gesamtwerk kaum zu überzeugen wusste, weil ______ .
(MacReady) Her hätte ganz Groß werden können, doch leider verkommt der Film zur Stangenware wie ein Ikea-Bücherregal.

4. Vampire und Werwölfe, Cowboys und Aliens, Roboter und Aliens, schön und gut, aber ______ wäre doch mal eine richtig coole Combo, denn ______ .
(MacReady) Müllmänner und Rastafaris. Klingt zumindest interessant.

5. Wenn es mich ins Kino verschlägt, erwarte ich mir ______ .
(MacReady) einen guten Film - was sonst?!

6. Von ______ würde ich ja gerne mal eine Lesung besuchen, weil ______ .
(MacReady) Die meisten, die mir einfallen würden, sind leider schon tot.

7. Meine zuletzt gelesenes Buch war ________ und das war ________ , weil ________ .
(MacReady) Hab zur Zeit nicht so den Lesefluss.


Autoren: MacReady

Montag, 19. Mai 2014

Media Monday #151

Auf die viel zu runde 150 hatten wir keine Lust, wir lieben Ecken und Kanten und deshalb gibt es hier die Antworten für Ausgabe 151 des Media Mondays!


1. Was ist euer liebster Urlaubsfilm (und ich meine damit Filme, die Urlaube wie auch immer thematisieren oder an Urlaubsorten spielen oder oder oder)?

(Hoffman) Urlaubsfilme? Also wenn ich an Urlaubsfilme denke, dann muss ich sofort immer an Fulcis Zombi 2 /bzw. Woodoo - Schreckensinsel der Zombies) denken mit seiner tropischen Kulisse, seinem exotischen Unterwasserkampf zwischen Hai und Zombie und seinen verfaulten Leichen, die in miefiger Urlaubsstimmung aus ihren Gräbern entsteigen. Das ist ein Film, der echte Urlaubsfreuden zeigt. 

(DeDavid) In diese Kategorie passen nur Filme wie Tödliche Ferien, Long Weekend, Beim Sterben ist jeder der Erste usw. Urlaubsfeeling pur.

(MacReady) Fear and Loathing in Las Vegas

2. Welche Art von Buch ist euch für den Strand die liebste?

(Hoffman) Gar keins, denn das könnte ja nass werden, nicht auszudenken, was dann wäre! 

(DeDavid) Finde den Strand auuch recht unglücklich zum Lesen. Ich erinnere mich an Sandböen, blendende Sonne und enervierende Strandbesucher. Nein danke, da kenn ich bessere Orte!

(MacReady) Am Strand liest man doch nicht. Da nimmt man lieber den Feldstecher mit, um den FKK Strand zu überwachen.

3. Von welcher Stadt würdet ihr euch wünschen, dass sie einmal Handlungsort eines Films (oder einer Serie, eines Romans) wäre und warum?

(Hoffman) Da bin ich eigentlich bisher wunschlos glücklich. 

(DeDavid) Wenn ich hier irgendeine Stadt nennen würde, wäre diese doch ohnehin schon als Drehort verwendet worden. Ich nenn einfach mal Weimar.

(MacReady) Castrop-Rauxel

4. Ähnliches Szenario wie Frage 3: Welche Stadt würdet ihr im Rahmen eines Katastrophenfilms liebend gerne zerstört werden sehen und warum?

(Hoffman) Ich habe keine Aggressionen gegen irgendwelche Städte oder ihre Bewohner, weshalb ich auch keine Stadt durch Erdbeben oder sonstiges zerstört sehen muss. 

(DeDavid) Gegenthese: Eine Stadt bleibt völlig unbeeinträchtigt von Kataklysmen, hätte auch was. Ferraras (wirklich ungewöhnlicher) 4:44 – Last Day On Earth bietet sich da an.

(MacReady) Was sind denn das für Fragen... Städte? Wie billig. I just want to set the world on fire.

5. Es gilt spontan zu verreisen und ihr wisst nicht, was und ob man vor Ort unternehmen kann. Was – in punkto medialer Erzeugnisse jeder Art – muss folglich auf jeden Fall mit, um möglicher Langeweile entgegenzuwirken?

(DeDavid) Ein paar Bücher nehme ich für alle Fälle immer mit (stellt sich rückblickend dann allerdings als unnötiger Ballast heraus).

(MacReady) Nehme schon länger keine Bücher mehr auf Reisen mit, da ich vor Ort meistens irgendeine Beschäftigung finde.

6. Niederländische Filme (Hoffman) verbinde ich oft mit Paul Verhoeven. 

(DeDavid) ...kenne ich nicht so viele. Darunter jedoch fähige Genrefilme wie The Vanishing oder Verfluchtes Amsterdam.

(MacReady) sind immer von Paul Verhoeven.


7. Mein zuletzt gesehener Film war (Hoffman) Milk und der war sehr gut, weil er ein behutsam erzähltes und galantes Biopic, das die bedeutenden Jahre von Milks politischer Karriere beleuchtet und sie auf entscheidende Fakten, Aspekte und Daten gelungen verdichtet. Sean Penn verinnerlicht dabei die Rolle des Harvey Milk. 

(DeDavid) ...war (leider) The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro. Unfreiwillig. Mir ist diese rebootete Filmreihe einfach unsympathisch. Zwar schon geschickter als der Vorgänger, stellt sich die drei Antagonisten-Positionierung schließlich als Lüge heraus. Ich kann nicht sagen, hier irgendwas neues oder nennenswertes gesehen zu haben. Finde Superhelden  inzwischen schlichtweg ermüdend.

(MacReady) The Holy Mountain, und der war sehr gut. 




Autoren: Hoffman, Dedavid, MacReady

Montag, 28. April 2014

Media Monday #148



1. Die beste Film-Szene, die in Berlin spielt (Hoffman) ist wahrscheinlich irgendeine Szene aus Wilders One, Two, Three oder Trempers Playgirl oder Menschen am Sonntag. Oder irgendeine andere Szene aus irgendeinem anderen Berlinfilm. 

(DeDavid) Als Platzhalter nehme ich einfach mal Rosa von Praunheims Die Jungs vom Bahnhof Zoo. Zumindest bis ich irgendwann One, Two, Three oder Berlin - Die Sinfonie  einer Großstadt gesehen habe.


2. (Hoffman) Alien und daraufhin Aliens ist für mich der perfekte Filmeabend. Weil die beiden Filme eine absolute und ultimative Einheit bilden. 

(DeDavid) Ein billiger 80er Jahre Slasher samt Sequel...man muss seine Ansprüche niedrig halten!

3. (Hoffman) Das damalige Paris (Im Jahre 1960) macht einen nicht unbeträchtlichen Teil der Faszination von Lichter von Paris von Julien Duvivier aus, weil Duvivier in seinen leichtfüßigen Film ein lebendiges Paris zeigt; ein Paris, das vergangen ist, das wir nicht kennen und das dadurch auch eine gewisse (möglicherweise auch Nostalgie bedingte) Magie innehat. 

(DeDavid) Alain Goraguers hypnotischer, geradezu aus anderen Sphären stammender Soundtrack macht einen nicht unbeträchtlichen Teil der Faszination von La Planète sauvage aus, selbst wenn ich den Film nicht so wirklich mag.

4. Wie ich Filme schaue und erlebe, hat sich durch das Internet/die sozialen Netze vor allem dahingehend verändert, dass (Hoffman) ich seit einem gewissen Zeitraum einen Unterschied ziehe zwischen Sehen und Schauen. 

(DeDavid)...ich versuche, Filme von mehreren Seiten (etwa im historischen oder im Genrekontext) zu betrachten. World Wide Web for the Win!

5. Wenn ich die Chance hätte, ______ , ginge damit ein Traum für mich in Erfüllung.

(DeDavid) Nicolas Cage würde ich gerne noch wenigstens einmal in einem Film erleben, der ihm gerecht wird. (So wie 2009 Bad Lieutenant)

6. (Hoffman) Steven Seagal scheint die besten Tage hinter sich zu haben, weil er zwar nie wirklich gute Filme (Ausnahmen, wie Alarmstufe: Rot, bestätigen die Regel) gedreht hat, aber mittlerweile ist Seagal nicht mal im eigenen Genre noch zu gebrauchen, wenn man sich mal seine körperlichen Konditionen anschaut. 

(DeDavid) Kevin Costner scheint die besten Tage hinter sich zu haben, weil er momentan nur in irrelevanten Actionproduktionen (Man of Steel, Jack Ryan, 3 Days to Kill) zu sehen ist.



7. Zuletzt gesehen habe ich (Hoffman) Einige Tage mit mir und das war gut , weil Claude Sautet mal wieder leise, manchmal wehmütig und liebenswert eine Liebesgeschichte erzählt. Dabei entlarvt er vergnügt-augenzwinkernd das verlogene und oberflächliche Bürgertum und zeigt auch wieder die verschiedensten Typen und Menschen, die hier aufeinandertreffen und letztlich sogar zu Freunden werden. 

(DeDavid) Jeff Nichols Mud. Erwartungsgemäß unter den jahresbesten Veröffentlichungen (jetzt und soviel aus dem Erscheinungsjahr 2014 habe ich nun eigentlich noch nicht gesehen), ist das ein Südstaatendrama twainscher Prägung, welches Coming of Age-Motive in seinen mal weiten, mal drückend engen Landschaften ausspielt. Zu McConagheys Aufstieg in die darstellerische Oberklasse muss man nichts weiter zu sagen.


Autoren: Hoffman, DeDavid

Montag, 21. April 2014

Media Monday #147



1. Hollywood ergeht sich immer noch fleißig an Reboots, Remakes, Fortsetzungen etc. und schießt sich damit oft ins eigene Knie. Der letzte originäre, überzeugende, für sich allein stehende Film, den ich gesehen habe ist (Hoffman; ich nehme jetzt einfach mal einen neueren Film): In ihrem Haus. Ozon hat noch nie einen seiner Filme fortgesetzt. Wird er auch bei diesem Film nicht tun. 

(MacReady) Ja wie jetzt? Im Kino? Aus Hollywood? Im Kino und aus Hollywood? Im Kino war es Moliere auf dem Fahrrad, der allerdings nicht aus Hollywood ist. Falls das das Kriterium ist, dann mit Abstrichen Captain Philips.

P.S: Hauptdarsteller beider Filme ist übrigens Fabrice Luchini. Na, was das wohl wieder heißt...

2. Wir alle wurden schon einmal fies gespoilert. Bei (Hoffman) keine Ahnung bei welchem Film allerdings hat es mich richtig gestört, weil ja eigentlich hat es mich dann wohl gar nicht so sehr gestört, sonst würde ich mich ja daran erinnern. 

(MacReady) Keine Ahnung. Stört mich eigentlich nicht. 


3. Am 23. April ist wieder Welttag des Buches. Wie steht ihr zu solchen Aktionstagen?

(Hoffman) Schön, dass es sie gibt, aber das war es dann auch schon von mir. 

(MacReady) Da ist auch Tag des deutschen Bieres, der hat Vorrang.


4. Selten hat mich ein/e Schauspieler/in mehr beeindruckt als (Hoffman) Joan Crawford in ihrer/seiner Rolle in Johnny Guitar , denn noch nie hielt eine Frau so maskulin ihren Revolver in die Richtung ihrer Feinde wie Crawford in diesem Film. 


(MacReady) Das ist wieder so eine Allerweltsfrage. Ich sage einfach mal Marlon Brando in Der Pate, da man mit der Antwort nichts falsch macht.

5. Manche Filme kann man sich ja immer wieder ansehen, nicht einmal unbedingt, weil sie so gut sind, sondern schlichtweg unterhaltsam. Wie zum Beispiel ______ , der ______ .

(MacReady) Voll auf die Nüsse aka. Dodgeball.

6. (Hoffman) Super Mario Bros. hätte ich besser nie gesehen/gelesen, denn erstens hätte ich Lebenszeit gespart und zweitens wäre die Welt immer noch ein bisschen schöner gewesen, ohne das Wissen, dass dieser Film in dieser Form existiert.  .

(MacReady) Drive. Kein Kommentar.

7. Zuletzt gesehen habe ich (Hoffman) Mado und das war ein guter Film von Claude Sautet, weil er präzise und diskret vom Geld, von Betrügern und Betrogenen, von Gewinn und Verlust berichtet. Seine Figuren sind Menschen, die sich mit einer finanziellen Krise konfrontiert sehen. Schnörkellos inszeniert, ist es ein souveräner und dabei pessimistisch veranlagter Film von Sautet, auch wenn mir andere Werke des Regisseurs besser gefallen. 

(MacReady) The House of the Devil. Was ich davon halte, steht nicht weit entfernt von hier.


Autoren: Hoffman / MacReady

Montag, 14. April 2014

Media Monday #146


Wer dachte wir sind bereits über gezwungene Introsätze hinaus, der irrt, denn sie kommen immer wieder und das ohne Vorwarnung, einfach so, von diesem zum nächsten Moment. Das ist wohl Schicksal: 

1. Chris Hemsworth (Hoffman) geht als Schauspieler teils noch ganz in Ordnung, zumindest laut meinen Beobachtungen, wohingegen ich Liam Hemsworth nicht wirklich beurteilen kann (oder doch?). Auf jeden Fall sieht das bei ihm bisher deutlich schlechter aus. 

2. Nostalgie überkommt mich jedes Mal, wenn (Hoffman) ich einen Film, der meine Kindheit prägte, schaue, wie Star Wars. 

3. Ein richtig guter Krimi (Hoffman) ja das kann vieles sein und der darf auch gerne vieles bieten. Wenn ich derzeit an gute Kriminalfilme denke, wozu auch der Polizeifilm als Subgenre gehört, dann denke ich an die Filme von Dominik Graf. 

4. (Hoffman) Viele Personen wurde(n) schon des Öfteren als NewcomerIn schlechthin gehypt, aber mir fällt gerade niemand ein. Das ist wahrscheinlich auch gut so.

5. Wetten, dass..? ist quasi Geschichte. Welche Show/Serie/Reihe/was-auch-immer sollte auch baldmöglichst eingestampft werden?

(Hoffman) Ach, da gäbe es sicherlich einige. Aber aus Diskretion und Ideenlosigkeit enthalte ich mich der Frage. Ich will mir nichts aus den Fingern ziehen, was mich vorher nie wirklich berührt, interessiert oder aufgeregt hat. 

6. Der am wenigsten furchteinflößende Bösewicht (Hoffman), den ich in letzter Zeit gesehen habe, war Jared Harris in Guy Ritchies "Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten". Er war ein ziemlich blasser, regelrecht langweiliger, Antagonist. 
 .

7. Zuletzt gesehen habe ich unter (Hoffman) anderem eine Lampe im Baumarkt, die ich überlegte zu kaufen, aber es doch nicht tat und das war ein faszinierendes Erlebnis, weil die leuchtete und mich dabei ebenso blendete. 

Autor: Hoffman