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Donnerstag, 19. Juli 2018

Kritik: The Untouchables - Die Unbestechlichen (1987)


Mit dem stilbewussten »Untouchables« befand sich Brian De Palma wohl auf dem kommerziellen Höhepunkt seiner Karriere in Hollywood und ohne Frage machte De Palma mit diesem Werk einen eigentlich klassischen Gangsterfilm - also von einem Regisseur gedreht, den man in jungen Jahren dem New Hollywood zuordnete, und der zu diesem Zeitpunkt seiner Karriere dieses Werk drehte, das auch eigentlich in die Phase des Classical Hollywood gepasst hätte. De Palmas opulent ausgestatteter und elegant inszenierter Film spielt in Chicago, in Zeiten der Prohibition und erzählt vom Kampf der Gesetzeshüter gegen das Verbrechen, das hier durch den berüchtigen Al Capone (Robert De Niro) vertreten wird. Dabei sucht De Palma mehrfach eine direkte Nähe zu den Vorbildern des Genres zu schaffen (als erstes wird einem wohl ein Film wie Howard Hawks »Scarface« in den Sinn kommen). Auch Hitchcock ist hier wieder präsent. Sogar schon zu Beginn des Films, wenn De Palma Affektbilder benutzt, das heißt ein unschuldiges Mädchen ins Bild kommen lässt, das eine Kofferbombe transportiert, die kurz darauf hochgeht (vgl. Hitchcocks »Sabotage«), um auf die Kompromisslosigkeit dieser Gangster zu verweisen und den Zuschauer sofort auf die Seite der Gesetzeshüter zu stellen. Dorthin, wo auch Eliot Ness (Kevin Costner, der in den darauffolgenden Jahren einen ähnlich aufrichtig-naiven Mann des Gesetzes spielen wird in Oliver Stones »JFK«) steht.

Was De Palmas Werk auszeichnet, das ist zum einen die Geradlinigkeit, mit der er auf das Ziel der Geschichte zusteuert aber auch die Klarheit, mit der er Erzählung wie auch Figuren skizziert. Denn er schildert den klar eingeteilten Kampf von Gut gegen Böse, von Ehrlichkeit gegen Korruption, von einer kleinen Gruppe von Männern gegen ein großes System, gegen das sich keiner stemmen will. Dazu kontrastiert De Palma diese Welten auch noch auf einer weiteren Ebene, denn während die Welt des Capones eine der verschwenderischen Dekadenz und des Luxus ist, ist die Welt der Polizisten weitaus karger, besteht aus den Büroräumen und der Straße. Al Capone ist dabei als Antagonist eine beinahe passive Figur, der sich zum Teil in seinen kurzen Auftritten zunächst bedienen lässt, aber auch Momente des Ausbruchs erlebt. De Palma versteht in seinem Film Al Capone aber mehr als Symbolfigur (oder konkretes Gesicht) für das Verbrechen, das es zu bekämpfen gilt. Elliot Ness wird dagegen als einfacher Beamter dargestellt, der schlicht nur seinen Job gewissenhaft nachgeht (und folglich auch am Ende nach getaner Arbeit mit seiner Aktentasche in der Masse verschwindet) und Kevin Costner gibt diesem Helden auch das Gesicht, um ihm eine bestimmte Gewöhnlichkeit zu verleihen.



So ist »The Untouchables« auch ein Film, der eine amerikanische (mythische) Heldengeschichte erzählt, einen Großstadtwestern darstellt, in dem Eliot Ness auch seinen eigenen »Wild Bunch« (u.a. mit einem knurrigen Sean Connery als väterlichen Mentor) zusammenstellen muss und damit auch von einer Männerfreundschaft berichtet, die sich ein gemeinsames Ziel gesetzt haben. Des Weiteren setzt der Film, genau in der Mitte seiner Spielzeit, den großen Triumph der Truppe an der kanadischen Grenze als direkten Westernverweis um, in dem erst in der offenen Landschaft (in weiten Totalen) John Ford und kurz darauf in einem kleinen Häuschen am Rande (erneut) Howard Hawks (»Rio Bravo«) zitiert werden. Überhaupt muss man sagen, dass die amerikanische Kinogeschichte (aber nicht nur die, wenn man dazu noch das berühmte Kinderwagentreppenzitat aus Eisensteins »Panzerkreuzer Potemkin« heranzieht) in diesem Film extrem präsent ist. Die Gewalt in diesem Film tritt dazu immer wie ein Schlag ein, ist drastisch und und impulsiv im Film. De Palma arbeitet dazu auf seine bestimmten (und sehr durchdachten) Spannungsmomente gezielt hin, die der Film mitunter auch genussvoll ausdehnt (erneut: Die Kinderwagensequenz) und spielt damit auch mit den Erwartungen des Zuschauers, in dem er sie etwa ins Leere laufen lässt (besonders am Anfang) oder sie auf die Spitze treibt. Das sind dann auch diese raffiniert geschilderten und von De Palma fraglos gewandt abgewickelten Momente, aus denen der Film dann auch seine Dynamik entwickelt und an denen sich wohl am ehesten auch die Klasse dieses Werkes ablesen lässt.

7.5 / 10

Autor: Hoffman 

Donnerstag, 17. Juli 2014

Wenn der Fan zum Feind wird - Kritik: The Fan (1996)





Obsession, Besessenheit, Fanatismus und die Fankultur, das sind doch spannende Themen um daraus einen Film zu basteln. Ein bisschen hat das bei Tony Scott dann etwas von Scorsese. So entwickelt Scott sein fatales Spiel (im Sport) bis hin zum Katz- und Mausspiel seiner beiden Protagonisten, von Verehrer und Verehrtem, so als würde hier Scorsese´s »King of Comedy« auf dessen anderes Werk »Cape Fear« treffen, was die Brücke zwischen allen drei Filmen darstellt? De Niro! Das Andere hat nur theoretisch etwas miteinander zu schaffen, handwerklich sieht das bei beiden sowieso verschieden aus. So widmet sich Scott für seinen Film einem uramerikanischen Sport: Dem Baseball. Fängt Jubel, die Massen, Euphorie und die Stimmung im Stadion, unterlegt vom feurigen und passend-stoneslastigen (= Sympathy for the Devil, Start me up, Gimme Shelter) Soundtrack, in erhitzenden und anfangs noch faszinierenden (da durchaus wirkungsvoll eingesetzten) Bildern, welche stilistisch von Lichtkontrasten und Sonnenstrahlen geprägt sind, ein.



Zwei Seiten des Sportes, zwei Seiten diesen Sport auszuüben, als aktiver Part, der den Sport und den Ausgang des Spiels selbst bestimmt, oder als passiver Teil, als Fan und Unterstützer. Es geht im gewissen Sinne aber auch um die zwei Blickpunkte von Gewinner, der Profit aus dem Sport schlägt und Verlierer, der an ihm hängt und dadurch alles verliert, sich in seinen Wahn hinein steigert und schließlich aus Verzweiflung und Scheitern Wut werden lässt. Die Superstarrolle des Baseballspielers Bobby Rayburn (Wesley Snipes) ist erwartungsgemäß flach geschrieben und gespielt, auch wenn letzteres jetzt von meiner Warte aus doch äußerst harsch klingt. Da dominiert nun auch in erster Linie die tragische Figur von beiden, im wesentlichen auch dadurch, dass De Niro sie tragend mimt. Die Spannung entsteht durch De Niro, der tobend und energisch, verbissen und zornig oder impulsiv und drastisch in seiner Rolle aufgeht, dass die Tragik der Rolle für gewisse Momente wirksam wird, so jene Momente wenn Scott auf die Beziehung zu seinem Sohn und seiner von ihm geschiedenen Frau (wenngleich sie nur die sorgenvolle Verbindungslinie zur Beziehung des Sohnes  ist) eingeht, auf seinen Job und seinen Hang zum Spiel, eben dann wenn sich Scott diesem Charakter widmet und ihn versucht für den Zuschauer empfänglich zu machen, was er in Teilen schafft, um ihn langsam in den Abgrund zu reißen.



Auf seinen Weg dahin mischt er das mit altbekannten (= u.a. der Krankenbesuch), bringt diese bekannten Stationen des Themas aber auf eine unerwartet angenehme und zeitweilig interessante Weise rüber, was möglicherweise auch mit De Niros Präsenz zu tun haben könnte, nichtsdestotrotz, dass die Geschichte berechenbar ist. Die Nebenfiguren mögen dazu zwar prominent besetzt sein mit Del Toro, Leguizamo oder Barkin, viel Gehalt steckt in ihren Figuren aber nicht. Der Fan stützt sich also dann auf das, was ihm geblieben ist. Auch wenn ich anmerken möchte, dass sich diese Verehrung sich mehr auf den Sport richtet als auf als auf eine Einzelperson, das ist natürlich logisch, für mich aber im Bezug auf das letzte Drittel dann doch wahllos gemacht. Erst folgt der Anhang, die Bitte nach Dankbarkeit, dann die Enttäuschung samt eskalierender Entwicklung (= 08/15-Entführung des Sohnes des Baseballsstars), ein schematisches und jawohl hohles letztes Drittel, bei dem Scott zudem auch noch den Hintergrund und die Tragik, also die vorhergehende Charakterisierung seiner Fanfigur fast vollkommen außer Acht und liegen lässt, er macht es sich dann zu einfach, spielt das einfache Spiel vom Guten und vom Bösen, er stilisiert diese Figur zum einfachen Psychopathen. Da herrscht im Finale einfallslose Hysterie bei Regen, wobei der Regen seine Wirkung nicht verfehlt, nur dabei die äußerlich schon beschädigte Logik (von Zeit und Raum) ankratzt, das ist aber verzeihlich. Letztlich bleibt das Endprodukt etwas enttäuschend, auch wegen des vorhandenen Potenzials, das Scotts Film in sich birgt, wenngleich De Niro dabei weiß seine Rolle gekonnt zu mimen.




6.0 / 10

Autor: Hoffman 

Freitag, 11. Mai 2012

Das Gesetz des modernen Dornröschen - Kritik: Cop Land



»Niemand steht über dem Gesetz« - und erst recht niemand, wenn der Mann hinter den Ermittlungen Sylvester Stallone heißt. Der große Actioner und Revolutionär des Testosteronkinos der 80er Jahre. Den mag doch irgendwie jeder. Naja, dies möge nicht ganz der Wahrheit entsprechen. Dennoch, ich mag den. Sympathischer Brocken, er war Rocky, er war Rambo, er war Tango und er war irgendwann der Typ, unter dessen Regie John Travolta einst in den 70ern sich zu Grunde schauspielerte. Aber er war auch Freddy Heflin. Doch besonders dieser Stallone war anders als all die anderen vor ihm. Naja bis auf einen. Aber das ist schematisch gedacht. Das mag zunächst daran liegen, dass hierbei Stallone auf eine seiner großen Megagagen verzichtete, um so letztlich unter Beweis zu stellen, dass er mehr ist als ein bloßer Star des großen Testosteronkinos, der es krachen lässt. Einmal etwas anderes machen. Mal kein brutaler, furchtloser und kompromissloser Actionheld sein. Diese Chance bot ihn dann letztlich James Mangold´s (nebenher sympathischer Kerl) "Cop Land" aus dem Jahre 1997. Er wollte es doch alles beweisen. Das ist purer Pathos meinerseits, ja ich mag das.


Er kann es also doch. Und das sogar sehr bedächtig. Immerhin ist es erstaunlich wie sich Action-Sly doch für die Rolle an futterte, ja erstaunlich. Kaum zu glauben, wir hantieren mit Ultralativen. Und zunächst alles andere als ein Sly-Klischee, die Rolle des Freddy Helfin, die Rolle eines zurückhaltenden und halbtauben Verlierers, einer tragischen Figur also. Aha! Und Stallone meistert diese so überraschend, wie es scheinen mag, sogar mit Bravour, er verleiht seiner Figur eine gewisse Ruhe und Gemächlichkeit bei der Interaktion, sogar melancholische Blicke werden geschweift. Faszinierend sein Spiel zu betrachten, so sensibel und präzise. Ziemlich Rocky-Like. Das ist Stallones große Show. Wobei sich Regisseur Mangold eigentlich altbekannten Themen der Korruption und der Moral nähert, zugleich eine Charakterstudie, eines Mannes, der nicht sehen will, was die Wahrheit in uns bürgt und so seine Augen verschließt vor dem was geschieht, und doch er als Sheriff. Einer, der blind gehorcht. Und keine Zweifel sieht. Wie gesagt meinerseits beileibe nicht wirklich neuartig festgehalten, aber doch intelligent angepackt von Mangold, wobei der in der Entwicklung seiner Handlung sein Dornröschen (Sly) erwecken lässt, durch einen entschlossenen Infernal Affairs-Beamten (routiniert: Robert De Niro), der ihm die wahre Seite seines Gesetztes zeigt und die Korruption der Großstadtcops, welche in finstere Machenschaften verstrickt und er beginnt zu verstehen (»Ich sehe diese Stadt und es gefällt mir nicht mehr, was ich da sehe.«). Allseits glaubwürdig von Stallone präsentiert, wobei er dabei auch tatkräftig im Sinne der Nebenrollen unterstützt wird, neben De Niro so auch clever besetzt Harvey Keitel (wieder vereint) als stilistisch alte bekannte und zugleich Feinde auf anderer Seite. Keitel wie immer grandios-abgründig. Zugleich eine gewitzte, kleine Referenz in Bezug auf Scorsese und seine Filme. Und dann noch Ray Liotta? Robert Patrick? Man fällt vom glauben ab. Der Cast im aller feinsten Maße und absolut hochkarätig. Nun beginnt Helfin letztlich zu verstehen und bricht die Mauer des Schweigens und fordert Taten seinerseits, insofern steigert es Mangold konsequent bis zum Höhepunkt des Ganzen, welcher in bester Manier des Western Shoot-Outs inszeniert wurde, und lässt das dramatische und impulsive Finale dem Zuschauer emotional nahegehen, auch in Bezug auf den Charakter Stallones, so meine Meinung jedenfalls dazu. Neben diesem letzten doch recht in Bezug des Tempos angehobenen Finales zeigt sich "Cop Land" dennoch doch eher von einer gemächlichen wie auch ruhigen Seite, man beleuchtet Charaktere, die zwar auch nicht gerade makellos scheinen, aber doch zufrieden stellen, besonders dank der exzellenten und glänzenden Darsteller, die über den ein oder anderen Makel hinwegsehen lassen. Ein wenig zu glatt oder zu teils doch etwas zu simpel mit der Thematik abgerechnet. Andererseits ist aber auch das Zufallsprinzip meiner Wenigkeit etwas zu häufig gesät um bestimmte Faktoren ins weitaus bessere Licht zu rücken und erneut mehr Sympathien zu ernten, doch das ist im Grunde für mich insofern auch eher nebensächlich. Denn dadurch besticht er immerhin in seinen vielen starken Sequenzen, zudem für mich auch spannend gehalten. Dies überraschte mich besonders bei letzterer Sichtung, selbst zu später Stunde faszinierte man mich erneut und fesselte mich bis zum Schluss. Präzise Spannung. Außerdem der Soundtrack fein gewählt, Springsteen, obgleich natürlich auch der Score von Howard Shore passend dazu komponiert wurde und so auch durchaus förderlich ist.


Immer wieder aufs neue, gern geschaut. Auch wenn Mangold dabei mit kleinen, konventionellen Schwächen zu kämpfen hat, doch insgesamt vermag sein Film zu überzeugen. Vielleicht auch gerade wegen seiner hervorragenden Darstellerliste, aber es bleibt Stallones große Show, in dem er gelungenermaßen beweist, dass er mehr kann als den raubeinigen Actionstar zu mimen, hierbei sogar mit Tiefgang. Faszinierend. Ja, das macht "Cop Land" so auch zu einem mehr als bewundernswerten Kraftakt seitens Stallone, der mich so auch immer wieder aufs neue in seinen Bann zerrt wie ich es hier schon so oft meinte. Doch es überraschte mich letztens wirklich überaus. Klingt seltsam, verständlicherweise ist der Film eben gehobene Sly-Klasse.



7.5 / 10

Autor: Hoffman

Freitag, 9. März 2012

Kritik: Taxi Driver


Dieser Film beraubte mich schon vor vielen Jahren meinen Worten. Er ließ mich hilflos und voller Begeisterung zurück. Ich war begeistert, so wohl von Regisseur Martin Scorsese als auch von Robert De Niro. Für mich damals in jungen Jahren einer der beeindruckensten und wichtigsten Filmen der 70er Jahre bzw. der gesamten Filmgeschichte. Ein Filmtitel, der die meisten heute selbst noch vor der Erstsichtung in Unsicherheit wiegt, denn es steht fest, dass "Taxi Driver" von Martin Scorsese aus dem Jahre 1975 als großer Klassiker und Kultfilm gilt. Ich selbst kenne dieses Gefühl der Unsicherheit, mir selbst ging es erst neulich bei meiner erst Zweitsichtung (welche ich Jahre lang vor mich hergeschoben hatte) des Werkes. Und vor solch einer Sichtung stellen sich meist Fragen wie: Ist jener Film noch so umwerfend wie bei der ersten Sichtung? Kann er genauso mitreißen? Kann er mich erneut in seinen Bann ziehen? Auch wenn das eigentlich abstrus ist, aber ich zögerte zeitweise und überlegte, ob ich tatsächlich beginnen sollte. Doch in all meiner Logik drückte ich schließlich nur die Starttaste und schon war es wieder um mich geschehen, zurück in die Welt des New Yorks der 70er Jahre und in die Welt des Travis Brickle.


Scorsese erzählt uns die Geschichte des Einzelgängers Travis Brickle, dabei analysiert Scoresese hierbei präzise wie auch mit einer nahezu zeitlosen Faszination die damalige Gesellschaft Amerikas. Travis als einstiger Vietnamveteran, den der Krieg verändert hat, er leidet an Schlafstörungen und scheint keine Ruhe mehr in seinem Leben zu finden, er ist traumatisiert von seinen Erlebnissen. Dokumentiert werden jene Folgen der wirtschaftlichen Lage und des erwähnten Krieges. Travis, so also ein Taxifahrer, der nachts zwielichtige Gestalten chauffiert und sich zunehmend von dem Abschaum der Straße angewidert sieht, von all der Gewalt und Prostitution. Er trifft Iris und versucht ihr zu helfen. steigert sich dazu in seine Obsession, die Straßen zu säubern und so mutiert er mehr und mehr zu einer eiskalten und von Hass getriebenen Killermaschine...bedrückend, verstörend, abgründig und fast alptraumhaft und doch stets faszinierend. Die Grenzen zwischen Gut und Böse, zwischen Helden und Verbrechen verschwimmen und sind letztlich wohl kaum noch erkennbar...


Dazu noch ein Robert De Niro, der im Grunde kaum hätte besser sein können, für mich stets das leibhaftige Beispiel seines fast einzigartig-grandiosen Method-Actings, wobei De Niro für seine Rolle auch selbst als Taxifahrer arbeitete um ein besseres Verständnis zu entwickeln, in jedem Fall ist ihm das wohl gelungen, denn auch wenn das klischeehaft klingt, es ist so, er verinnerlicht die Rolle des Travis Brickle, einem eigentlichen Idealisten auf Abwegen, man könnte sagen er lebt die Rolle (»You´re talkin´to me?«). Ich kann wirklich nicht aufhören De Niro für diese Darstellung förmlich anzupreisen bzw. anzuhimmeln, insofern stets von ihm glaubwürdig verkörpert und fast schon elektrisierend beim Spiel und mit einer wirklich beeindruckenden Intensität dabei. Aber Scorsese wählte insofern auch den Rest des Casts mit viel Bedacht aus, ob nun die wirklich junge Jodie Foster, für welche der Film zum Karrieresprungbrett wurde, als minderjährige Prostituierte Iris, welche Travis aus ihrer Situation befreien will, auch wenn sie meint man behandle sie gut, doch Travis Beschützerinstinkt ist geweckt. Oder ein ungewöhnlicher Harvey Keitel als Zuhälter, ob nun Cybill Shepherd, ob Peter Boyle oder Albert Brooks, für mich in der Hinsicht perfekt besetzt. Und auch Scorsese selbst lässt es sich nicht nehmen in einer Nebenrolle aufzutreten, auch wenn seine wahre Stärke hier selbstredend in der Regie liegt.


Es ist schon interessant, von welcher Ambivalenz Scorsese´s Film geprägt ist und anderweitig gesehen wie Scorsese das Psychogramm seines Vietnam-Heimkehrers Travis zeichnet, er traumatisiert und scheint den Krieg, den er einst bekämpfte, mit in seine Heimat genommen zu haben. Das was er dort sah und so auch den Hass. Er ist verzweifelt, vereinsamt, isoliert, die Welt scheint ihm lieblos und gerade durch Iris mag er neuen Lebensmut bekommen, er sieht es als eine "Mission" um seinem Leben wieder einen Sinn zu geben, mit dieser Ausgangslage lässt Scorsesse seinen Anti-Helden sich immer mehr und mehr in seinen Wahn steigern und bleibt letztendlich absolut radikal und kompromisslos, sodass die große Explosion jener Konflikte und Situationen hätte nicht verstörender oder gar beklemmender sein können, so meine Meinung und gerade der Schluss lässt doch einen durchaus faszinierenden Raum für Interpretationen. Travis Angst oder gar Verzweiflung schlagen um in puren Hass und Wut auf jene Produkte wie die Prostitution und Gewalt, obwohl er letztlich zur "Beseitigung" dieser »Probleme« auch nicht anders vorgeht. Unkonventionell von Meister Scorsese gehalten, mit anfänglich besonders starken doch recht traditionellen, aber nicht weniger virtuosen, Neo-Noir-Zügen, von da an herrschte meinerseits eine nahezu unbeschreibliche Faszination, erneut. Denn wie gesagt Scorsese zeichnet neben dem Psychogramm seines Antihelden, ein kritisches Bild der Gesellschaft jener Zeit und trotz dieser Tatsache für mich/und ich hoffe auch für andere/ absolut zeitlos gestaltet, jenseits irgendwelcher Konventionen, von ihm einerseits unheimlich packend, zudem radikal, zynisch, schockierend, brutal und düster, wenn nicht sogar in der Hinsicht brutal-ehrlich, somit beklemmend. Ich würde sagen Scorsese ist in seiner Konsequenz kaum zu halten, denn besonders die Explosion der angestauten Wut - wirkte auf mich im Grunde genommen wie ein Schlag in die Magengrube - insofern brillant. - die konsequente Eskalation der Situation. Brutal. Stets wie ein schmaler Grat zwischen verschiedenen Auseinandersetzungen und Problemen. Scorsese präsentiert sein Werk eindringlich.


Dazu noch eine wahrhaft brillante Atmosphäre, erschaffen durch die exzellente Kameraführung und im Stil des Noir. Eindrucksvoll wie Chapman die Stimmung und das Zeitgefühl des New Yorks der 70er Jahre perfekt in seine Bilder verpackt und so eine unglaubliche Authentizität erzeugt. Stilvoll, auch hier eindringlich gefilmt und stets atmosphärisch bzw. düster. Große Klasse. Auf keinen Fall möchte ich natürlich den großen Bernard Herrmann (Pseudonym: Gott) vergessen zu erwähnen, immerhin war es sein letzter Score, sein so gesehen letzter Film, in gewisser Weise ein Abschied von einem der größten Filmkomponisten, die es je gab, wenn nicht sogar dem Größten und "Taxi Driver" ist insofern wohl der würdigste Abschluss, den ich mir ehrlich gesagt hätte vorstellen können und Herrmans musikalische Untermalung ist wie so oft perfekt und somit in Hinsicht des Films einfach nur genial. Stilvoll gehalten und gleichzeitig berauschend komponiert mit jazzigen Elementen, atmosphärisch und insofern sehr wirkungsvoll, man spürt die Stimmung der Großstadt, ein echter Genuss .


Schwierig nun letztlich zusammengefasst die richtigen Worte für Scorsese "Taxi Driver" zu finden, schwierig wie immer auch dieses Werk in seiner vollwertigen Größe hiermit zu würdigen oder ihm gerecht zu werden. Das klingt so inflätionär und grauenhaft infantil, aber vielleicht ist das gerade ein Grund um seine Verehrung für ein solches Werk darzustellen. Für mich ein herausragendes Stück Filmgeschichte, Punkt, Komma, Strich. Und ich hoffe das klingt plausibel.


                                               9.5 / 10

Autor: Hoffman

Samstag, 7. Januar 2012

Kritik: Ohne Limit



Neues, modernes bzw. prävisionäres Kino/die Zweite bzw. dieses was besonders erfreulich überrascht. Ehrlich gesagt erwartete ich nicht allzu viel von diesem kleinen Filmchen (P.S. sollte/werde ich auch nie in Bezug auf Filme moderner Machart, Ausnahmen bestätigen die Regel), denn so ergeben sich meistens die schönsten Filmperlen, wenn man sie nur richtig betrachtet. Dennoch freute ich mich schon auf den Streifen. Auch wenn Unterhaltungskino was böses ist. So zeigte ich mich doch beeindruckt von Neil Burger´s "Ohne Limit" aus dem Jahre 2011, basierend auf dem Roman "The Dark Fields" von Alan Glynn.


Da kommt sogar die Story zunächst recht ansprechend rüber, clever erdacht und doch schnell zu erfassen, fands intelligent gemacht und glücklicherweise auch ohne moralische Einschübe seitens des Regisseur oder der Autoren, so eine Story um Gier, Macht, Reichtum und das Unaufhaltsame, es gibt keinen Ausweg, man ist ohne Limit: Eddie Moras, erfolgloser Autor (sind mir immer noch die liebsten), ohne Inspiration. Was also tun? Der führende Arzt, Apotheker und Drogenverkäufer bzw. belassen wir es bei altem Bekannten empfiehlt NZT, neue Zauberpille. Und schon wird man zum großen Denker der Gesellschaft bzw. volle Kapazität fürs Gehirn, freie Laufbahn so gesagt. Und so winkt der Luxus schon, die Börse steht bereit und doch bietet dieses Wunderzeug auch ihre Tücken....denn ein Ausstieg scheint fast unmöglich....


Bei solch feiner Story wird natürlich auch auf eine überzeugende Besetzung und auch hier offenbart sich schnell hier die ein oder andere Überraschung, erstmal da Bradley Cooper die Hauptrolle des Eddie Moras gekonnt mimt und vergessen lässt das man ihn eigentlich (bisher) noch nicht mochte (Hangover), in der Hinsicht verleiht er dem Film sogar eine gewisse Leichtigkeit durch sein Spiel (irgendwie überspitzt) und noch unglaublicher, das machte ihn für mich sogar sympathisch und auch charmant, so lebt doch auch durchaus ein Teil des Films durch ihn, neben ihm weiß aber auch Abbie Cornish zu glitzern und zu überzeugen als Eddie´s Freundin Lindy, immerhin sehr passend besetzt. Und zu dem Zwecke werden auch längst versunkene Alt-Stars, die dennoch jeder liebt, reaktiviert. Wie gut nun also wieder Robert De Niro in einem anständigen Film zu sehen, zwar recht wenig Screentime im Ganzen, doch es bleibt so oder so ein anständiger Film und De Niro meistert seine Rolle erneut souverän (würde ich ihm im Schlaf zutrauen, obwohl aus jetziger Sicht...) und das freut durchaus bzw. jede Minute De Niros kommt einen doch gleich schöner vor (auch wenn das Fanboy-Gerede ist), so bleibt die Besetzungliste mehr als geglückt ausgewählt für mich.


Insofern verzückt auch Burger´s Regie wunderbar temporeich und flott erzählt, was auch zu schneller bzw. flink geschaffener Spannung führt, die konstant bleibt. Zwar rast das Filmchen stellenweise über so was wie Logiklöcher, die werden dennoch ohne Halt simpel überfahren, kollidieren und sind so schnell wieder vergessen bzw. Film rast so schnell, dass Logiklöcher unaufhaltsam ignoriert werden können. Dazu satirisch überspitzt gemacht und etwas überhöht, das macht das Werk aber umso erfrischener und durchaus charmanter. Man wird gerne unterhalten, so mein Gefühl. Letztendlich aber auch wesentlich unmoralischer als sonstiges Hollywoodkino, ohne allzu große Belehrungsmoral, sondern fast zynisch und schon fast bitterböse-überspitzt. Jedenfalls schön zu betrachten. Was dann natürlich noch besonders herausstechen mag ist das visuelle Konzept des Films, so gesagt absolut berauschend und fantastisch gefilmt, mit modernen Kameratricks ala Speedzooms (etc.), und hinreißender Optik verziert, von der Kamera ordentlich wie ansprechend präsentiert, so allein vom visuellen Standard faszinierend bebildert, sodass fesseln nicht mehr allzu schwer fällt (jedenfalls erging es mir so). Denn auch so bildet "Ohne Limit" doch ein bildgewaltiges Erlebnis, welches fast schon einem eigenen Drogenrausch ähneln mag, nicht mal schädlich und trotzdem schick.


Hinzu gemischt ein prävsionärer und flotter Soundtrack, mit besonders eigenwilliger Note, passt dennoch gut zu Optik und Stil des Filmchen, irgendwie stilistisch ganz nett anzuhören, aber doch irgendwie Geschmackssache, ich fands schick. Und auch wenn der Großteil der Charaktere erst seinen wirklichen Tiefgang, wenn überhaupt, auf Grund seiner seiner Darsteller gewinnen mag, so gehen diese doch irgendwie schon okay, man sollte sich auch nicht weiter davon stören lassen, dafür gibt der Film im Ganzen ja genug Gas und Tempo. Wahrscheinlich gebe es in der Hinsicht genug anderes zu kritisieren, was solls.


Schlussendlich möchte ich dann nur noch sagen, dass "Ohne Limit" doch ein gelungenes Stück des modernen Thriller-Entertainments darstellt, interessant und satirisch gemacht, visuell eh überragend, als hätte es nie ein Limit gegeben, mit überzeugenden Hauptdarsteller. Kurzum: Gutes Kino.



8 / 10

Autor: Hoffman

Dienstag, 22. November 2011

Kritik: Kap der Angst

Remakes, mitunter einer der verhasstesten Worte dieser Tage, zusammen mit 3D, 4D, alles mit D, James Cameron und alles was von alt auf neu getrimmt werden muss, in jedem Fall unnötig und natürlich nicht zu vergessen Internetkonnektivität, das ist aber ein anderes Thema. Um zum Anfang zurückzukommen, haben diese wie bereits erwähnt einen deutlich schlechten Ruf, diese möchte ich auch keinesfalls irgendwie glorifizieren oder gar gut reden, denn ehrlich gesagt der größte Teil von ihnen gehört eh in die filmische Schrottpresse. Dafür hätte ich genug Beispiele. Aber es gibt auch Ausnahmen, nämlich dann, wenn man fähige Menschen an die Arbeit setzt, so hätten wir hier als Beispiel das Original "Ein Köder für die Bestie" von J. Lee Thompson aus dem Jahre 1962 und so ersetzt man ihn einfach durch einen ihm durchaus ebenbürtigen Regiemeister, in dem Fall Martin Scorsese, wer wenn nicht er? Und so wird aus "Ein Köder für die Bestie" schnell mal ein "Kap der Angst" aus dem Jahre 1992. Doch "Cape Fear" bleibt eh, so oder so, und beide Versionen bzw. Filme basieren immerhin auf dem Roman "The Executioners" von John D. MacDonald.

Die Story wurde so vom Grundgehalt einfach übernommen, handelt sich ja immer noch um ein Remake, dennoch eine hier interessante angelegte Story, so gesagt ein Katz-und Mausspiel, eine Geschichte um Vergeltung, Rache, Erlösung, Qualen und durchaus auch Angst bzw. den Glauben, um Bestien und Köder und natürlich Anwälte: 14 Jahre. 14 lange Jahre saß der der Vergewaltiger Max Cady im Gefängnis, 14 Jahre Träume nach Rache, 14 Jahre um sich einen Plan auszudenken, 14 Jahre in einer Zelle gefangen, das alles seiner Meinung nach die Schuld seines Anwalts Sam Bowden, da der ein wichtiges Gutachten unterschlug. Nun dürstet es Cady nach der für ihn verdienten Rache. Getrieben von seinem festen Glauben, beginnt er nach seiner Entlassung die Familie zu terrorisieren, so nimmt der Albtraum seinen Lauf...

Und auch die Besetzung wurde mit würdigen Schauspielern besetzt, so jedenfalls meine Meinung nach, so wird aus einem Robert Mitchum schnell ein diabolischer bzw. teuflisch guter Robert De Niro, steht dem großartigem Vorbild in Nichts nach, in seiner nebenbei siebten Zusammenarbeit mit Scorsese wie ich vermute, als hier fanatischer Gläubiger Max Cady, für den die Religion bzw. der Glaube eine Art Antrieb für seine gewalttätigen Taten ist bzw. so Kraft findet, der Glaube an Gerechtigkeit, seine Gerechtigkeit, sodass De Niro seine Rolle perfekt ausbauen und so eine brillante Leistung abliefern kann, wie immer eigentlich verleiht so auch seinem Charakter genug Tiefgang und Abgründigkeit. Eine echte Bestie, ein Monster ohne Halt. Und auf der anderen Seite, der Seite des Gesetztes, Nick Nolte, noch in Hochform, noch voller Energie beim Spiel, perfekter Gegenpart zu De Niro und mehr als würdiger Nachfolger vom großen Gregory Peck, denn Nolte passt einfach in die Rolle des Anwalts Sam Bowden, der auch nicht unbedingt eine weiße Weste trägt, aber doch ein besorgter Vater und Ehemann ist, der seine Familie vor allem Unheil bewahren will, dies bringt Nolte mit viel Kraft zum Spiel exzellent rüber. Und auch in Nebenrollen können Joe Don Baker als Privatdetektive oder auch Jessica Lange als Ehefrau Leigh und besonders Juliette als Sam´s Tochter Danielle, die sich irgendwie zu Cady hingezogen fühlt, begeistern bzw. überzeugen. Zusätzlich bekommt man noch einmal die großen Stars des alten Films, in kleinen Auftritten, zu sehen. So darf Gregory Peck noch einmal einen Anwalt spielen und Robert Mitchum sogar auf die Seite des Gesetzes in Form eines Polizisten rücken und Martin Balsam wird wiederum vom Polizisten zum Richter, auch gut, irgendwie eine nette Hommage an den Klassiker bzw. das Original.

Zudem zeigt auch Scorsese auf dem Regiestuhl, dass er es drauf hat, wie immer meisterhaft seine Regie, spannend erzählt, wenn auch mit kleinen Durchhängern angereichert, trotzdem verpackt er sein Werk in ein interessantes Gewand zettelt einen Kampf zweier Feinde an, das Zerbrechen einer Familie, eine Familie hilflos dem Monster ausgeliefert dabei schwingt er gekonnt hin und her zwischen brutalen und gnadenlosen Szenen, die die Gewaltbereitschaft Cadys darstellen und so den Verlust seiner Menschlichkeit, bis zu langsamen bzw. subtilen, aber nicht weniger beunruhigenden und bedrohlich wirkenden Sequenzen. Und so steigert sich das Ganze bis zur absoluten Höchstspannung beim Finale, was dann leider im Gegensatz zu dem im Original, das man hier fast als "minimalistisch" betrachten könnte, etwas abflacht, da dieses hier einfach viel zu stark "Over-the-Top" ist und so irgendwie klischeehaft wirkt bzw. typisch Hollywood, sodass ich im Gegensatz zu dem Original irgendwie als fast schon schlaff wahrnehme, in jedem Fall kann in der Hinsicht das Original bei mir mehr punkten. Trotzdem trübte das nicht unbedingt meinen Gesamteindruck. Muss an den Erinnerungen liegen, die ich mit dem Werk verbinde. Das mag wahrscheinlich auch der Grund sein, weshalb der Film immer noch so positiv bei mir wegkommt. Und auch die Kamera liefert eine recht gute Arbeit ab, sauber gefilmt, mit einer erstklassigen Atmosphäre ausgestattet, sodass man die Angst der Charaktere spürt, ihre Furcht vor dem Wolf.

Womit Scorsese bei seinen Filmchen dann noch auftrumpfen kann, sind meiner Meinung nach noch die feiner und vielschichtigeren Charakterporträts, die hier etwas facettenreicher gestaltet wurden, als im Original bzw. was im Falle des Originals dann auch an den zeitlichen Umständen gelegen haben könnte und so geht Scorsese doch konsequenter an die Sache ran.
Außerdem sollte selbstredend nicht der geniale Score vergessen werden, vom Original zwar übernommen doch was solls? Denn verbessern hätte man ihn eh nicht, denn ein Score von Bernard Herrmann kann nicht getoppt werden bzw. überhaupt noch verbessert werden, so oder so perfekt, meiner Meinung nach. So übernimmt Elmar Bernstein ihn und fügt ihm noch kleine "moderne" Elemente hinzu, somit perfekt komponiert und perfekt eingesetzt, wirklich mitreißend. Hier sei besonders das fantastisch gemachte Intro zu loben.

Unterm Strich bleibt mir dann nur noch zu sagen, dass "Kap der Angst" für mich auf jeden Fall ein mehr als gelungenes Remake ist, stark von Scorsese inszeniert, mit zwei grandiosen Hauptdarstellern, die sich ein fesselndes und kompromissloses Duell der Extraklasse liefern. Und das heißt bei mir schon eine Menge. Es geht hier immerhin um ein Remake.


9 / 10

Autor: Hoffman